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Autotests: Citroen Nemo im Test

nemo schluckt -
viele kartons… Foto: djd/Interpress/Citroen

Citroen Nemo im Test – Kleintransporter für die City

Angesichts des immer dichter und schwieriger werdenden Verkehrs in Ballungsgebieten sowie Städten sind kompaktere Transporter gefragt. Citroens Nemo ist so einer. Der ergänzt als Einstiegsmodell die bereits angebotenen drei Modelle Berlingo, Jumpy und Jumper nach unten hin. Mit seinen kompakten Maßen, optimiertem Platzangebot und pffigen Lösungen will dieser Franzose die Wünsche seiner zukünftigen Besitzer erfüllen. Dazu gesellt sich ein betont origineller Auftritt, das frische Karosseriestyling fällt im Straßenverkehr angenehm auf…

Großes Raumangebot
Keine Frage, dieser 3,86 Meter lange Kleintransporter passt schon von seinen Abmessungen her perfekt in unsere Zeit. Die Transportkapazität von 2,5 Kubikmeter (2,8 bei umgelegtem Beifahrersitz), 610 kg Nutzlast, asymmetrische Heckflügeltüren und zwei optionale große seitliche Schiebetüren (je 270 Euro Aufpreis) erweisen sich als vortreffliche Partner im Alltag. Einfach erstaunlich, wie viel Platz sich unter einer so kompakten Hülle verbergen kann.

citroen nemo. Foto: djd/Interpress/Citroen

Ein weiteres praktisches Detail ist der variable Beifahrersitz „Extenso“. Dieser lässt sich nicht nur umklappen, er verschwindet auch völlig im Boden. So steht noch mehr Platz für das Transportgut bereit. Ein variables Schutzgitter zwischen Fahrerkabine und Laderaum ermöglicht den kompletten Schutz der Kabine auf ganzer Breite, zum Transport längerer Objekte kann der hinter dem versenkten Extenso-Beifahrersitz stehende Teil des Gitters zum Fahrer hin geklappt werden, um ihm optimalen Schutz zu bieten. So steht ohne Demontage stets die benötigte Ladelänge und das optimale Ladevolumen bereit, andererseits ist der Fahrer bestens geschützt. Trennwände in den üblichen Varianten gibt es ebenfalls: Vollblech, verglast oder feststehendes Gitter. Nicht lieferbar ist die Anti-Schleuder-Hilfe ESP.

Sparsam und sauber
Die zwei Motorisierungen sind ausgesprochen wirtschaftlich – sowohl der 1,4 Liter Benziner mit 73 PS (ab 11.840 Euro) als auch der gleich große Hdi Diesel mit 68 PS (ab 13.328 Euro). Letzterer begnügte sich in unserem Test durchschnittlich mit 5,5 Liter Diesel, seine CO2-Emissionen lagen bei nur 119 g/km. Mit dem ebenfalls lieferbaren automatisierten Schaltgetriebe „SensoDrive“ sind’s gerade einmal 116 g/km CO2. Und wer betont sparsam fährt, kommt auch mit Werten unter fünf Liter klar.


citroen nemo. Foto: djd/Interpress/Citroen

Fazit: Der Citroen Nemo setzt optische Akzente in der Transporterwelt, kann mit seinen inneren Werten ebenso überzeugen wie mit den zwei wirtschaftlichen Argumenten Anschaffung und Betriebskosten.

Technische Daten
Modell: Citroen Nemo HDi 70
Getriebe: Fünfgang
Antrieb: Frontantrieb
Motor: Vierzylinder
Hubraum: 1.398 ccm
Leistung: 50 kW/68 PS
Drehmoment: 160 Nm (1.750 U/min)
CO2-Emission: 119 g/km
0-100 km/h: 16,9 Sekunden
Höchsttempo: 154 km/h
Testverbrauch: 5,5 Liter Diesel
Tankinhalt: 45 Liter
Laderaum: 2,5 bis 2,8 Kubikmeter
Preis: ab 13.328 Euro
Internet-Infos: www.citroen.de
Serienausstattung (Auswahl): ABS, Fahrer-Airbag, Warnton bei Überschreitung einer vorprogrammierten Geschwindigkeit, Colorverglasung, 12-Volt-Steckdose zwischen den Vordersitzen, sechs Zurrösen am Laderaumboden, vollwertiges Ersatzrad.

Unser Testurteil

Das gefiel besonders:
+ große seitliche Schiebetüren
+ niedrige Betriebskosten
+ lichtdurchfluteter Innenraum
+ lange Wartungsintervalle
+ variabel nutzbares Ladeabteil
+ leichte Handhabung
+ angenehm niedrige Ladekante
Verbesserungsbedürftig:
– ESP nicht serienmäßig
– 6. Fahrstufe (Spargang) fehlt
– Aufpreis Klimaanlage (1.012 Euro)

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Über Autofreak

Autodino-Ralf liebt alles was motorisiert fährt. Seit 51 Jahren. Egal, ob auf zwei oder vier Rädern.

Eine Antwort auf Autotests: Citroen Nemo im Test

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