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Vorstellung Opel Insignia

opel insignia8Der Innenraum wirkt sogar Oberklasse-like.
Foto: djd/Interpress/Opel

Die Zeiten in denen Opel in den höheren Klassen zu den heiß begehrten Fahrzeugen auf unseren Straßen gehörte, sind lange her. Doch damit ist nun Schluss, der neue Insignia führt die Marke nun endlich aus dem langen Dornröschenschlaf – und wie (falls Opel überlebt). Der Einstieg in diese neue Welt beginnt mit der Modellvariante 1.6 (115 PS) ab 22.700 Euro. Danach folgt der 1.8 Benziner mit 140 PS (ab 25.000 Euro), gefolgt von den zwei starken Turbo-Varianten 2.0 (220 PS, ab 32.005 Euro) und 2.8 V6 mit 260 PS (ab 37.480 Euro). Bei den Dieselmodellen macht der 2.0 CDTI mit 110 PS (ab 24.300 Euro) den Anfang, die zwei stärksten Turbodiesel leisten 130 PS (ab 25.650 Euro) und 160 PS (ab 29.775 Euro). Damit bewegt sich der Neue auf dem Preisniveau des Vorgängers von vor sechs Jahren. Alle Achtung, denn der Käufer bekommt dafür jede Menge neue Technik, die es damals nicht gab…

Neben der Basisversion werden die Ausstattungsvarianten Edition, Sport und Cosmo angeboten, alle haben ein Navigationssystem an Bord. Allradantrieb gibt es nur für die beiden stärksten Benziner, eine Fließheckversion (ab 23.090 Euro) wird ebenfalls angeboten, der Kombi folgt im Frühjahr 2009.
Viel Platz und Komfort
Mit 4,83 Meter Länge reicht der Insignia knapp an das Niveau des alten Omega heran, das sorgt auch im Fond für viel Platz auf bequemen Komfortsitzen. Der Laderaum ist im Vergleich zum VW Passat zwar kleiner (500 statt 565 Liter), doch er lässt sich durch eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne leicht verdoppeln.

Schon die Basisversion ist mit elektrischer Fahrersitzhöhenverstellung, Tagfahrlicht, beheizten Seitenspiegeln und Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen recht komplett bestückt. Wer noch mehr wünscht, kann sich aus einer langen Zubehörliste bedienen. Gegen Aufpreis gibt es z.B. Xenon-Frontscheinwerfer (AFL), Reifendruckkontrollsystem, Scheibenwaschwasser-Heizung, belüftete Ledersitze, Parkpiloten und ein FlexRide-Fahrwerk mit drei Härtestufen. Oder „Opel Eye“, ein Kamerasystem, das Verkehrszeichen liest und bei Spurabweichungen warnt. Praktisch: Die Fond-Kopfstützen sind tief versenkbar, wer alleine unterwegs ist, hat so einen ungestörten
Blick nach hinten.

Willkommen in der Premium-Klasse
Der Innenraum wurde mit viel Liebe zum Detail beinahe künstlerisch gestaltet. Vielleicht da und dort etwas verspielt, doch es macht Freude hinter dem Steuer zu sitzen. Und ein frischer Wind hat noch nie geschadet. Jedenfalls ist der Mief vergangener Tage endlich komplett verschwunden.
Alles sieht richtig gut aus, Materialauswahl und Verarbeitung stimmen, die Hebel und Schalter lassen sich treffsicher bedienen, nichts ist versteckt oder zu tief untergebracht.

Fazit: Mit dem coupéhaft gezeichneten Insignia rollt Opel ganz sicher in der beliebten Mittelklasse wieder in eine erfolgreiche Zukunft. Die Mischung aus Optik und modernster Technik passt, die Preise sowieso.

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