Audi auf der CES

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Immer mehr Autoelektronik nun auch in unseren Autos. Beispiel Audi.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (USA) präsentiert das Unternehmen seine gegenwärtigen und künftigen Lösungen in punkto Autoelektronik. Sie stehen unter dem Schlagwort Audi connect – der intelligenten Vernetzung der Autos von Audi mit dem Besitzer, dem Internet, der Infrastruktur und anderen Fahrzeugen. Auf sieben Technologiefeldern rund um das Thema Audi connect präsentiert Audi zahlreiche Innovationen. Einige von ihnen sollen bald in Serie gehen.

Connectivity
Audi bringt den Highspeed Mobilfunkstandard LTE in seine Fahrzeuge.
Die Audi Phone Box koppelt künftig Mobiltelefone jeden Typs perfekt ans Fahrzeug.
Bedienkonzept
Audi bringt das intuitiveTouchpad  jetzt auch in die Kompaktklasse.
Weiterentwickelte Head up –Technologie mit innovativer Gestenbedienung.
Nahtlose Integration von Mobile Apps in das intuitive Audi Bedienkonzept
Sprachbedienung
Audi bietet dem Kunden schon heute als einziger Hersteller eine online verfügbare Google Voice POI search (Point Of Interest – Suche mit Sprachbedienung).
Online Services
Integration von Google Earth und Google Street View online in das Navigations­system.
Mobile Computing
Infotainment- Architektur mit neuesten Prozessoren von Nvidia.
Assistenzsysteme
Vom Spurhalteassistenten bis hin zur Vision vom pilotierten Fahren.
3D-Grafik
Brillante 3D-Grafik auf ultradünnem Display.

Unter dem Schlagwort „Data in the cloud“ sollen Daten, die auf Servern liegen, ins Auto kommen, beispielsweise Musik oder – für die Beifahrer – Videos. Apps für das Smartphone werden es möglich machen, das Auto aus der Ferne zu konfigurieren – besonders attraktiv wird dies bei den elektrisch angetriebenen e-tron-Modellen sein.

Als Grundlage für diese neuen Audi connect-Dienste dient der neue Mobilfunk­standard LTE (Long Term Evolution), der große Datenmengen transportieren kann – Audi bringt ihn ins Auto. Auch in der künftigen Car-to-X-Kommunikation kann LTE eine wichtige Rolle spielen. Die neue Technologie bedeutet die Vernetzung der Autos untereinander und mit der Verkehrs-Infrastruktur – sie hat das Potenzial, das Fahren ökonomischer und sicherer zu machen. Auch beim so genannten Kreuzungsassistenten ist die Car-to-X-Kommunikation im Spiel – er ist eines von mehreren Assistenzsystemen, die Audi entwickelt.

Mit dem A3 startet Audi in eine neue Ära bei der Infotainment-Hardware – der Modulare Infotainment-Baukasten (MIB) feiert seine Premiere. Der Zentralrechner des MMI-Systems integriert das so genannte MMX-Board (MMX: Multi-Media eXtension), ein Steckmodul, dessen Herzstück ein leistungsfähiger Tegra-Prozessor von Nvidia ist. Audi kann die modular aufgebaute Hardware durch den Austausch des MMX-Boards stets auf der Höhe der Zeit halten.

Geil, aber irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl dabei, wenn Autos aus der “Cloud” oder mit dem Handy beladen und eingestellt werden können. Die ersten Hacker freuen sich sicher schon darauf, mir an Stelle eines Südstaaten Rocksongs von Lynyrd Skynyrd, ein ABBA Hit auf das Radio zu laden. Das wäre zwar schlimm und würde mich in den vollkommenen Wahnsinn treiben, aber es gäbe da noch üblere Horrorszenarien. Was, wenn Fremde Viren auf die Auto-Steuersoftware laden und damit die Motorelektronik, Bremssystem etc. beeinflussen könnten. Nicht möglich? Das haben schon Andere gesagt…

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2 Kommentare

  1. Ja dahin geht die Richtung. Die fahrbare Spielekonsole Auto. Wenn es während der Fahrt nicht ablenkt, okay…

  2. Ich befürchte auch, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Hacker der mit Elektronik vollgestopften Autos annehmen. Da müssen die in den Werkstätten bald auch noch zusätzliche IT-Techniker einstellen. Naja, schafft neue Arbeitsplätze!

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