Folierung: Hulk Mercedes-AMG GT S

Mercedes-AMG GT S FolierungAls Mercedes-AMG im Sommer des vergangenen Jahres das Topmodell der GT-Baureihe, den GT R, vorstellte, erregte dieser nicht zuletzt wegen seiner leuchtenden Sonderlackierung Aufsehen. Das Coupé erstrahlte in einem matten Grün, bei dem schon der Name „AMG green hell magno“ deutlich macht, wovon sich die Affalterbacher haben inspirieren lassen: der legendären Nürburgring-Nordschleife, wo der GT R viele Stunden Entwicklungszeit verbrachte.

Zugleich weckt diese Farbgebung auch andere Assoziationen, etwa zum wohlbekannten „Hulk“ aus dem Marvel-Universum. Diese hatten auch die Spezialisten von M&D Exclusive Cardesign im Kopf, als sie den hier gezeigten AMG GT S auf die Räder stellten.

Mercedes-AMG GT S FolierungFolglich tauften sie ihr Werk dementsprechend auf den Namen „Hulk Edition“. Ergänzend zum grünen Finish der Karosserie, welches einer Folierung in mattem „Lemon Grass Metallic“ zu verdanken ist, hat der Mercedes dabei noch einen weitere Gemeinsamkeit mit seinem Vorbild:

Der Sportwagen ist nochmals deutlich muskulöser als das ohnehin schon breitschultrig aus den Werkshallen rollende Basismodell.

Dieser imposante Auftritt liegt am Widebodykit aus dem Hause Prior Design, den die M&D-Mannen am AMG verbauten. Neben den ausladenden Verbreiterungen für die vorderen Kotflügel und die hinteren Seitenteile umfasst dieser an der Front ein Spoilerschwert, Aufsätze für die Einlässe der Schürze sowie eine neue Motorhaube mit sechs Luftöffnungen.

Mercedes-AMG GT S FolierungDie Seitenlinie veredeln Schwelleransätze und Rahmen, welche die Auslässe hinter der Vorderachse betonen, während ein Diffusor dem Heck einen äußerst aggressiven Auftritt verleiht. Cupwings an den Schürzen vorne wie hinten runden den Bodykit ab. Dazu trägt der GT S einen Heckflügel im Stil des starken Bruders GT R. Dieser ist wie viele weitere Akzente am AMG zur Karosseriefarbe kontrastierend in Glanzschwarz ausgeführt.

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Apropos Glanzschwarz: Selbiges Finish besitzen die pulverbeschichteten, neuen Räder des AMGs. Sie stammen, passend zum Bodykit, gleichsam von Prior Design und weisen – damit sie den stark gewachsenen Platz in den Radkästen angemessen ausfüllen – deutlich größere Dimensionen auf als die serienmäßigen Pendants: M&D montierte die PD3-Felgen in 9,5×20 Zoll an der Vorder- und sogar 12×20 Zoll an den Hinterachse. Den Kontakt zur Straße stellen griffige 255/30er und 305/25er-Reifen her.

Damit der GT S jederzeit agil auf der Straße liegt und um Kurven wetzt, verbauten die Dinslakener einen H&R-Sportfedernsatz. Das unter der langen Motorhaube befindliche, vier Liter große V8-Triebwerk leistet dank seiner Biturbo-Aufladung in der S-Ausführung des AMGs bereits werksseitige satte 510 PS.

Nichtsdestotrotz wurde ihm zusätzlich eine individuelle Leistungssteigerung spendiert – denn Power kann man schließlich nie genug haben und schließlich ist der grüne Namenspate ebenfalls außerordentlich kraftvoll unterwegs. Zu guter Letzt steht der Mercedes diesem auch stimmlich in nichts nach: Dafür garantiert die modifizierte Abgasanlage inklusive Klappensteuerung. (Fotos: M&D Exclusive Cardesign)

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