VW T-ROC – noch ein Crossover-SUV

VW T-ROC Crossover SUVEines vorweg: es wird keinen VW T-ROC mit Elektro- oder Hybridantrieb geben, wohl aber diverse andere Motorisierungen zum Marktstart.

Einstiegs-Benziner ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW / 115 PS, darüber rangieren ein 1,5-Liter-Vierzylinder mit 110 kW / 150 PS und ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 122 kW / 190 PS. Das Dieselprogramm besteht aus einem 1,6-Liter-TDI mit ebenfalls 85 kW / 115 PS und zwei 2,0-Liter-Motoren (150 und 190 PS).

Der T-Roc entspricht mit einer Länge von 4,23 Metern nahezu exakt dem aktuellen Golf. Mit 1,82 Metern ist er jedoch etwas breiter. Vermutlich hat er den Opel Mokka im Visier.

Kann ich Allrad für meinen VW T-ROC bekommen?

Für mich wäre der VW T-ROC mit Frontantrieb weder Fleisch noch Fisch. Was wie ein SUV aussieht, sollte zumindest einen einfachen Allradantrieb haben. Und den gibt es auch. Zumindest bei den stärksten Motorisierungen sind Allradantrieb und Sieben-Gang-DKG obligatorisch; die 150-PS-Motoren bieten freie Auswahl.

Beim  VW T-Roc darf man sich jedoch auf eine andere Variante einstellen: Es könnte eine Hochleistungsvariante nachgereicht werden – die locker 300 PS leisten wird.

Eine solche Version wäre dann für mich schon interessanter. Ein kleines Crossover-SUV mit 300PS und Allrad? Klingt gut und nach viel Spaß!

Der Innenraum des VW T-ROC

Das Interieur glänzt je nach Ausführung mit optionalen Verblendungen in Wagenfarbe, die einen frischen und bunten Akzent setzen, und auch die Sitze sind anspruchsvoll und teilweise mehrfarbig gestaltet.

Dafür ist die Materialqualität insgesamt nicht mehr so überlegen, wie es in der Ära Piech Standard war.

VW will zwar unter den Massenmarken vorne liegen; Aspirationen, Mercedes-Benz als Premium-Marke zu attackieren, hegt man in Wolfsburg offensichtlich nicht mehr.

VW T-ROC Crossover SUV InnenraumAnstatt das Geld in gepolsterte Flächen, Ziernähte und ein besonders gediegenes Ambiente zu stecken, hat VW beim T-Roc in ein Infotainmentsystem und Assistenzsysteme investiert, die in diesem Segment die Messlatte deutlich nach oben verschieben. Und das dürfte angesichts der avisierten jungen Zielgruppe die richtige Entscheidung sein.

Von außen bleibt der T-Roc der gleichnamigen Studie von 2014 treu: Viele Stilelemente auch die Proportionen der damaligen Targa-Studie haben es in die Serie geschafft. Die oberhalb der Seitenfenster verlaufende Kontrastleiste, die hinten bis zum Ansatz der C-Säule abfällt, ist inzwischen auch bei Konkurrenzmodellen wie dem Jeep Compass aufgetaucht; bei der VW-Studie war sie jedoch zuerst zu sehen.

Und die coupéhaft geneigte C-Säule erinnert an den Audi Q2, mit seinen muskulös ausgeformten Flanken und den breiten Rückleuchten wirkt der T-Roc insgesamt jedoch hochwertiger als das Schwestermodell aus Ingolstadt. Übrigens bietet VW eine reichhaltige Palette zweifarbiger Lackierungen an.

Sein Messedebüt erlebt der T-Roc in wenigen Wochen auf der Frankfurter IAA, im Oktober wird er erstmals zu fahren sein. (Fotos: VW)

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