Dreirad

Elektrischer Leichtfahrzeug Zwitter

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Hat das europäische Konsortium „Efficient Urban Light Vehicle“ (EU-LIVE) die Lösung der Mobilitätsprobleme und der unsauberen Luft in den Städten gefunden? Und liegt diese etwa in dem hier vorgestellten, elektrischen Leichtfahrzeug Zwitter – einem Dreirad?

DreiradMag sein. Das dreirädrige Fahrzeug positioniert sich zwischen dem Zweirad- und dem Vierradsegment, ist mit einem elektrischen Plug-In Hybrid-Fahrzeugantrieb (PHEV), zwei radintegrierten Elektromotoren und einem Benzin-Verbrennungsmotor ausgestattet.

Dank ihrer Silhouette und Hybridtechnologie kann die neue Elektromobilitätslösung von EU-LIVE (unter Beteiligung von PSA) auf allen Straßen eingesetzt werden und bietet Fahrern diverse Vorteile:

Das elektrische Dreirad hat einige Vorteile

Sie ist sowohl für Straßen und Autobahnen geeignet und erfordert lediglich eine gültige Fahrerlaubnis.

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Ihr Kippmechanismus bietet ein hervorragendes Handling, wodurch sich das Fahrzeug so einfach fahren lässt wie ein Dreiradroller.

Mehr als die Hälfte der 13 von der Groupe PSA angemeldeten Patente beziehen sich auf diese Technologie und auf die Rollstabilisierung. Im System kommen insbesondere hydraulische Komponenten und hydropneumatische Federungen zum Einsatz.

Mithilfe der beiden radintegrierten Elektro-Heckmotoren, die von den beiden Partnern Elaphe und Brembo entwickelt wurden, fährt das Fahrzeug im emissionsfreien Modus bei Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern.

DreiradDie von Samsung SDI entwickelte 48-Volt-Batterie kann durch Bremsenergierückgewinnung wieder aufgeladen werden.

Auf Überlandfahrten bei Geschwindigkeiten zwischen 70 und 130 km/h übernimmt der 31 Kilowatt-Einzylindermotor des Peugeot Scooter den Antrieb.

Das Leichtfahrzeug hat eine Gesamtreichweite von 300 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Die geringen Abmessungen des Fahrzeugs (2,4 Meter x 0,85 Meter) und seine Schiebetüren erleichtern das seitliche Einparken und nehmen wenig Platz auf der Straße ein. Das Fahrzeug verfügt über eine abgeschlossene, beheizte Fahrerkabine, ebenso wie über Sicherheitsgurte und einen Airbag, wodurch Helme, Handschuhe, wasserfeste Kleidung und weitere Schutzausrüstung überflüssig werden.

Für mich als Schönwetter-Biker wäre dieses Dreirad ein Spaßfahrzeug für die kalte, verregnete Jahreszeit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Müsste nur der Preis stimmen. Also her damit!! (Fotos: Groupe PSA)


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Ein Kommentar

  1. hmm klingt nicht uninteressant, dennoch stehe ich der Elekromobilität insbesondere im Alltag sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits weg von den Fossilenbrennstoffen, stark reduzierte Emissionen (Zumindes während der Nutzungsphase) und beeindruckender Drehmomentverlauf der Freude macht.
    Andererseits, bezweifle ich das unser aktuelles Stromnetz eine schnellen Anstieg von E-Autos gewachsen wäre und erst recht nicht den Emisionsfreundlichen Ökostrom liefern könnte um die Co2 Bilanz des “Stromers” zu begünstigen. Weiter sind die Emissionen bei der Fertigung der Fahrzeuge, besonders des Akkus, ein vielfaches höher als bei einem Verbrenner. Es zwingt sich auch die Frage auf: kann ein Akku so zyklusfest sein, dass er nicht einmal oder mehrmals während eines E-Autolebens getauscht werden müsste und damit die Emisionsbilanz des Elektrofahrzeugs nocht zusätzlich ungut beeinflusst?

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