In Urlaub mit Reisemobil und Caravan – Checkliste

Ferienzeit ist Reisezeit. Viele Deutsche starten mit Caravan oder Reisemobil in die schönste Zeit des Jahres. Autodino und InterCaravaning, Europas größte Caravaning-Fachhandelskette, geben Tipps, worauf Urlauber vor der großen Fahrt achten müssen. Einige Kontrollen am mobilen Heim können Reisende in Eigenregie durchführen, andere sollte der Fachmann übernehmen.

Checkliste für Kontrolle von Reisemobil und Wohnwagen in Eigenregie

Außenbeleuchtung
Von der funktionierenden Fahrzeugbeleuchtung hängt die Sicherheit aller Reisenden ab. Urlauber sollten deswegen prüfen, ob alle Beleuchtungseinheiten funktionieren. Dabei dürfen auch die Bremslichter und Blinker nicht vergessen werden. Am einfachsten geht es zu Zweit. Gespannfahrer müssen darauf achten, dass der Anschluss-Stecker des Caravans fest in der Steckdose des Zugfahrzeugs sitzt. Grundsätzlich empfiehlt sich beim Ankuppeln des Caravans das Herstellerhandbuch zur Hilfe zu nehmen. Hier wird detailliert erklärt, wie es geht.

Reifen

Aufgrund hoher Lasten und schwankender Temperaturen sind die Reifen von Reisemobil und Caravan besonders sorgfältig zu kontrollieren. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe liegt bei 1,6 mm. InterCaravaning empfiehlt jedoch eine Profiltiefe von mindesten 3 mm. Für die Kontrolle des Profils gibt es günstige Messinstrumente im Fachhandel. Doch auch eine Ein-Euro-Münze funktioniert. Wenn der goldene Rand gänzlich zwischen den Profilblöcken verschwindet, ist das Profil noch ausreichend. Neben der Profiltiefe sollten Caravaner und Reisemobil-Urlauber auch das Alter und den Zustand der Räder prüfen. Das Herstellungsdatum verrät die DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Die letzten vier Ziffern stehen dabei für die Kalenderwoche und das Jahr. Egal wie gut die Reifen aussehen, älter als sechs Jahre sollten sie keinesfalls sein. Sind äußerlich Beschädigungen, Risse, Wölbungen oder ein unregelmäßiger Abrieb erkennbar, sollte das Rad sicherheitshalber getauscht werden. Die richtigen Reifendruckwerte finden Fahrer in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.
Wichtig: Immer nur die kalten Reifen prüfen. Bei längeren Fahrten erhöht sich durch Wärme der Innendruck.

Flüssigkeiten & Gasanlage von Reisemobil und Wohnwagen

Den Füllstand von Flüssigkeiten können Urlauber ebenfalls selbst kontrollieren. Besonders der Öl- und Kühlwasserstand, aber auch die Scheibenwaschanlage sollten überprüft werden. Vor Reiseantritt sollten Wassertank und Boiler des mobilen Heims gefüllt werden und alle Leitungen, Armaturen und die Toilettenspülung getestet werden.
Die Gasanlage von Wohnmobil und -wagen muss alle zwei Jahre geprüft werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und Aufgabe des Fachmanns. Besitzer sollten aber kontrollieren, ob die Prüfplakette noch gültig ist und ob die Gasflaschen in festen und rüttelsicheren Halterungen sitzen.

Beladung  Reisemobil und Wohnwagen

Besonders Familien, die mit Caravan oder Reisemobil in den Urlaub fahren, stehen vor einem Problem: Wohin mit dem ganzen Gepäck?

Die Überladung des mobilen Heims kann dabei nicht nur teuer, sondern enorm gefährlich werden. Im Fahrzeugschein finden sich die Angaben zu Leergewicht und dem zulässigen Gesamtgewicht. InterCaravaning empfiehlt, genau zu prüfen, was mit muss. Schwere Gegenstände tief und nahe der Achse verstauen. Zudem Gepäck gut sichern und möglichst festzurren.

Beim Reisemobil muss die zulässige Achslast genau eingehalten werden. Wie das Gewicht auf Vorder- und Hinterachse zu verteilen ist, steht in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Fahrer von Caravan-Gespannen müssen auf die gebremste und ungebremste Anhänge- sowie Stütz- und Hinterachslast achten. Gerade die Stützlast sollte maximal ausgeschöpft werden, denn das bedeutet Fahrstabilität. Unerfahrene Campingfreunde werden auf Wunsch ausführlich bei ihrem InterCaravaning-Fachhändler beraten.

Hier ein paar Tricks, um Gewicht zu sparen. Wer beispielsweise mit leerem Frischwassertank fährt, kann bis zu 100 kg sparen. Stahlgasflaschen können gegen leichtere Alugasflaschen ersetzt werden. Und auch Geschirr aus Plastik sowie Pfannen und Töpfe aus Alu reduzieren das Gewicht. Wer sich das mühsame Einzelwiegen sparen möchte, kann beim TÜV oder auf Bauhöfen sein Fahrzeug wiegen lassen.

Wann muss der Fachmann ran?
Wenn Wohnmobil oder Caravan längere Zeit standen, sollten Besitzer Bremsanlage, Bremsflüssigkeit sowie Elektrik von einem Fachmann überprüfen lassen.

InterCaravaning bietet mit über 40 Fachhändlern ein flächendeckendes Netz an Experten. Dabei ist es egal, ob der Kunden aus dem Norden oder Süden kommt. Es wird einem schnell und kompetent geholfen. Aber auch Neukunden erwartet Service auf höchstem Niveau.

Zum Werkstatt-Service gehören unter anderem Gas- und Dichtigkeitsprüfungen, der Check von Bremsanlage und Bremsflüssigkeit sowie die Überprüfung der Elektrik und der Beleuchtungssysteme. Zudem ist vor der großen Fahrt in den Urlaub auch an die Absicherung für das mobile Zuhause zu denken. Es gibt passende Alarm- und Schutzsysteme für alle Wohnmobile und Caravans. (InterCaravaning)

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