Tachomanipulation
Ansicht wechselnAutodino enttarnt den Kennzeichen-Trick der Auto-Betrüger
Die Masche und die Tricks der Autoschieberbanden werden immer perfider. Mit allerlei hochmodernen elektronischen Hilfsmitteln werden Tachos manipuliert und schon Mal von 150.000 echten Kilometern Laufleistung auf mäßige 40.000 Kilometer herunter frisiert. Im Internet lauten solche Anzeigen: “Achtung, wir reparieren Ihren Tacho!” Neueste Masche der Autotrickser nun – sie tarnen, täuschen und betrügen arglose Automobilkäufer mit gefälschten Kennzeichen und lassen diese nichts Böses ahnend in die Autofalle tappen. War es bislang für Otto Normalkäufer schon schwer, gestohlene Autos auf Anhieb zu erkennen, so wird dies mit den neuen technischen Betrugsmethoden in Sachen gefälschter Kennzeichen schier unmöglich. Nur wer genau hinsieht – kann hier z.B. den Betrugsversuch der skrupellosen Autoschieber erkennen. Es gilt heute also mehr als je zuvor: Augen auf, beim Autokauf!!
Tacho-Sauerei: Sechs Milliarden Euro Schaden pro Jahr durch Kilometerbetrug
Über die Diagnose-Buchse läuft die Manipulation. Leider ist die Tachomanipulation kinderleicht. foto: adac
Durch manipulierte Tachometer bei Gebrauchtwagen entsteht nach Berechnungen von Experten jährlich ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund sechs Milliarden Euro. „Deutschland hat mehr finanziellen Verlust zu tragen, als die gesamte Weltwirtschaft beispielsweise durch Piraterie im Meer vor Afrika verkraften muss“, so ADAC Präsident Peter Meyer. „Wir dürfen Deutschland nicht von Tachofälschern kapern lassen.“
Schlimm für die “Volkswirtschaft” – schlimmer und eine Sauerei für den Einzelnen (autodino)
AUTO BILD: Autohersteller tun zu wenig gegen Tachofälscher
Kilometerstände lassen sich zu einfach fälschen / Manipulationsschutz kostet lt. Auto Bild nur zehn Euro
Autohersteller tun zu wenig, um Tachofälschern das Handwerk zu legen. Das berichtet AUTO BILD in Ausgabe (Heft 16/2011). Obwohl es
technisch einfach wäre, scheuen die Hersteller die Kosten für manipulationssichere Kilometerzähler. Dabei würde es laut Experten maximal zehn Euro pro Fahrzeug kosten, den Betrügern die Arbeit zu erschweren. “Die Autohersteller müssen die Tachos sicherer machen”, sagt ADAC-Experte Manfred Groß. “Der Aufwand für das Manipulieren
muss so hoch werden, dass es sich für die Tacho-Betrüger nicht mehr rentiert.”..




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