Vorstellung Ford Mondeo

Ford Mondeo foto: autodino/ford

Vorstellung Ford Mondeo: Der sportliche Gleiter nicht nur für Familien

Ford hat sich das “Kinetic-Design” als Motto gesetzt. Jetzt ist die neue Strategie der Gestaltung auch der Mondeo-Modellfamilie zu Gute gekommen. Mit seit 1993 knapp vier Millionen abgesetzten Einheiten war das Modell nicht gerade erfolglos, galt aber immer als eher unauffällig und wenig emotional. Der Autobauer aus Köln hat das Fahrzeug jetzt markanter gestaltet.

Mit der neuen Linie hebt sich der Neue entschieden besser aus der Masse der Mittelklasse ab. Mit seinem trapezförmigen Kühlergrill, den hochgezogenen Scheinwerfern, der stark ausgeprägten Seitenlinie und den ausgestellten Radhäusern kommt der Mondeo emotional stärker und dynamischer zur angemessenen Geltung für ein modernes Fahrzeug mit einem Anspruch, nicht unähnlich dem der Premiummarken.

Der Mondeo fährt auch in drei Karosserievarianten Fließheck, Limousine und Tunier zu den Kunden. Die Preise für den neuen Kölner starten bei 21 990 Euro für die Fließheckvariante mit dem 1,6l Ti-VCT-Aggregat mit 81 kW / 110 PS. Wir fuhren die Limousine mit dem 2,5 l Duratec-Benzinmotor mit 162 kW/ 220 PS und der Titanum-Ausstattung zu einem Preis von 29 900 Euro.

Im Innenraum wurde die Armaturentafel modern gestaltet. Die Mittelkonsole, in der unter anderem auch das Radio eingefasst ist, wirkt ebenfalls markant und sportlich. Außerdem wurden Soft-Touch-Materialien verwendet, die auch die Kunststoffverkleidungen hochwertig erscheinen lassen. Das Ambiente unterstreicht den gewünschten Premium-Eindruck.

Die Passagiere finden im neuen Mondeo mehr Platz vor. Das liegt an den gewachsenen Außenmarken. Die 5-türige Variante ist 47 Millimeter länger und 120 Millimeter breiter geworden. Für die Ladung stehen nun maximal beim Tunier 1745 Liter, beim Fließheck bis zu 1460 Liter und bei der Limousine 550 Liter Stauvolumen zur Verfügung.

Während der Fahrt zeigte sich das Fahrzeug sehr vielseitig. Bei ruhiger Fahrt über einsame Bergstraßen bewies es sich als angenehmes Reisegefährt, in dem sich die ganze Familie wohlfühlt. Wenn es der Fahrer aber etwas sportlicher mag, so zeigt der Mondeo auch hier sein Können. Bei zügiger Kurvenfahrt zeigt sich wieder einmal das Können der Fahrwerksingenieure bei Ford. Das Fahrwerk verträgt mehr Querbeschleunigung als die Seitenführung der ansonsten gut geformten und komfortablen Sitze standhält. Beim Bremsen zeigt der Mondeo keine Schwächen.

Ford ist es gelungen, die Stärken des Vorgängers auszubauen. Außerdem wurden zahlreiche Funktionen hinzugefügt oder verbessert. Serienmäßig fährt er mit elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP), EasyFuel-System, dass die Versorgung des Aggregats mit dem falschen Treibstoff verhindert, “Follow-me-home”-Lichtfunktion, Bordcomputer und einem AUX-Eingang im Handschuhfach vor.

Optional kann der Kölner mit einem KeyFree-System für schlüsselfreies Entriegeln und Verschließen sowie Starten, Convers+ Fahrerinformationssystem, adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage ACC mit Auffahrwarnsystem FA, interaktiven Fahrwerkssystem IVDC mit Berganfahrassistent und Reifendruckkontrollsystem TPMS ausgestattet werden.

Für die Sicherheit sorgen unter anderem das ESP, das Intelligent Protection System (IPS), was zum Beispiel einen Knieairbag für den Fahrer, eine horizontal zurückweichende Sicherheits-Lenksäule und Kopf-Schulter-Airbags, die sich von der A- bis zur C-Säule erstrecken beinhaltet.

Drei Duratorq TDCi-Turbodiesel und fünf Duratec-Benziner sorgen für den Antrieb. Ihre Leistungen reichen von 74 kW / 100 PS bis 162 kW / 220 PS. Der 2,3 Liter große Duratec-Vierzylinder mit 118 kW / 160 PS wird später, aber noch im Jahr 2007 in den Markt eingeführt. Als Schaltungen stehen das Durashift-Schaltgetriebe mit fünf oder sechs Vorwärtsgängen sowie ab der zweiten Jahreshälfte 2007 die 6-Gang-Automatik “Durashift 6-tronic” zur Wahl.

Der Mondeo ist in den Ausstattungsvarianten Ambiente, Trend, Ghia und Ghia X sowie Titanium und Titanium X erhältlich. Der Hersteller bezeichnet die Varianten Ghia und Titanium als Geschmacksvarianten, da sie preislich identisch sind und sich nur in der Gestaltung unterscheiden. Ghia fährt beispielsweise mit hellem und Titanium mit dunklem Leder vor.

Vom Komfort und von der Technik her gesehen erreicht der Ford Mondeo klar das von Ford definierte Ziel, viel Auto fürs Geld zu bieten. Mit dem neuen Design hat er nun zusätzlich die Chance nicht nur mit Vernunft zu überzeugen, sondern auch Freunde zu gewinnen, die ihn mögen. (ar/nic)(autodino/autoreporter)

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