Hyundai auf der Internationalen Automobil-Ausstellung mit i-Blue und i30 CW

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hyundai i-blue foto:autodino/hyundai

IAA – Berichte von der Internationalen Automobilausstellung

Hyundai auf der Internationalen Automobil-Ausstellung:

* Technologieträger: Brennstoffzellen-Studie i-Blue
* Kombimodell i30 CW feiert Europapremiere
* Sportwagenstudie Veloster

Die Studien i-Blue und Veloster sowie das Kombimodell des i30 verbreiten reichlich Premierenzauber auf dem IAA-Messestand der Marke Hyundai in Frankfurt am Main. Getreu dem IAA-Motto „Sehen, was morgen bewegt“ feiert der größte koreanische Automobilhersteller in Halle 6 am Stand A 01 die Weltpremiere der Crossover-Studie i-Blue, die von einer Brennstoffzelle der dritten Generation angetrieben wird. Als Europa-premieren sind der i30 CW, die Kombivariante des speziell für das europäische C-Segment entwickelten Kompaktmodells, und die 4,10 Meter lange Sportwagenstudie Veloster zu sehen.

Captain Future: Brennstoffzellen-Studie Hyundai i-Blue

Einen Ausblick in die Zukunft ermöglicht die erstmals gezeigte Studie i-Blue. Das neueste Brennstoffzellenkonzept aus dem Hause Hyundai wurde im japanischen Technik & Designcenter in Chiba entwickelt. Angetrieben von einer Brennstoffzelle aus dem Öko-Technologischen Forschungsinstitut der Marke im koreanischen Mabuk fährt die aufsehenerregende Studie nahezu emissionsfrei. Der streng auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz konzipierte i-Blue demonstriert damit eindrucksvoll einen weiteren Schritt zur kommerziellen Nutzung von Brennstoffzellenfahrzeugen bei Hyundai im nächsten Jahrzehnt.

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Gegenüber den Hyundai-Brennstoffzellenfahrzeugen der ersten beiden Generationen, die auf den SUV-Modellen Santa Fe und Tucson aufbauten, ist der i-Blue von Grund auf für die Nutzung von Wasserstoff als Antrieb konzipiert. Mit einer Länge von 4,85 Meter, einer Breite von 1,85 Meter und einer Höhe von 1,60 Meter ist der i-Blue als 2+2-sitziges crossover utility vehicle (CUV) im D-Segment angesiedelt. Das Design wird durch den blau illuminierten Kühlergrill und die im selben Farbton strahlenden Scheinwerfer geprägt. Eine weit ins Dach gezogene Glaskanzel und die extravagant geformten Seitenscheiben, deren Unterkante parallel zu den seitlichen Karosseriesicken läuft, unterstreichen den Anspruch des i-Blue als Raumschiff für die Straße. Die coupéhafte Dachlinie und 20-Zoll-Räder im 8-Speichen-Design mit Reifen der Dimension 285/50 R20 setzen sportliche Akzente.

Angetrieben wird das Konzeptfahrzeug von einer Brennstoffzelle der dritten Generation, die 100 kW (136 PS) leistet und an eine 450 V-Batterie gekoppelt ist. Dank des großzügig bemessenen Tanks, der 115 Liter komprimierten Wasserstoff fasst, ist eine Reichweite von 600 Kilometern möglich.

Hyundai i30 CW foto:autodino/hyundai

Hyundai i30 CW

Das i30-Kombimodell, das auf den Beinamen CW hört, ist die zweite Karosserie-Variante der speziell für Europa entwickelten Kompaktlimousine i30 und tritt damit in die Fußstapfen des von 1996 bis 2000 verkauften Lantra Combi.

Der 1,78 Meter breite und 1,57 Meter (inklusive Dachreling) hohe i30 CW ist mit 4,48 Meter 23 Zentimeter länger als die Schrägheckvariante und bietet durch den um 5 Zentimeter auf 2,70 Meter verlängerten Radstand auf den Rücksitzen sogar noch etwas mehr Platz. Das Design des Kombimodells entspricht bis zur C-Säule weitgehend der Limousine. Die unterhalb der seitlichen Fensterlinie verlaufende Sicke steigt als Stilelement sanft bis zu den in den D-Säulen integrierten Rückleuchten an und findet ihren Abschluss als horizontale Linie in der Heckklappe. Die Heckklappe reicht bis tief in den hinteren Stoßfänger und wird über eine breite Griffleiste bequem und schmutzsicher geöffnet. Die integrierte Dachreling betont den eleganten Auftritt des Kombimodells und erleichtert das Anbringen von Dachträgersystemen. Von vorne unterscheidet sich der i30 CW durch die in die Außenspiegel integrierten Blinkleuchten von der Limousine.

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Jede Menge Transportgut, das von einer Abdeckung vor neugierigen Blicken verborgen bleibt, findet im Gepäckraum Platz. Das Volumen beträgt 415 Liter und kann dank der im Verhältnis 60:40 geteilt umlegbaren Rücksitzbank bis auf 1.395 Liter (jeweils gemessen bis zur Fensterunterkante) erweitert werden. Besonders praktisch ist der Umklappmechanismus: Ein Handgriff genügt und Rücksitzbank und -lehne werden weggeklappt und es entsteht eine ebene Ladefläche. Kombispezifische Merkmale wie die niedrige Ladekante, ein Gepäcksicherungsnetz und praktische seitliche Fächer erhöhen zusätzlich das Ladevergnügen.

Vielfältig ist die Auswahl der angebotenen Motoren: Ab dem deutschen Verkaufsstart im Februar 2008 gibt es den i30 CW mit zwei Benzinern mit 1,6-Liter- (90 kW/122 PS) und 2,0-Liter Hubraum (105 kW/143 PS), die allesamt über eine variable Ventilsteuerung verfügen, sowie zwei kultivierten Commonrail-Dieselmotoren mit 1,6-Liter (85 kW/116 PS) und 2,0-Liter Hubraum (103 kW/140 PS). Der 1.6 CRDi-Motor ist dabei für das Flottengeschäft besonders interessant. Mit einem Gesamtverbrauch von nur 4,9 Liter Diesel und einem CO2-Ausstoß von 128 Gramm pro Kilometer zählt dieses Modell dank serienmäßigem Partikelfilter zu den umweltfreundlichsten Kombimodellen in Deutschland. Bereits die Limousine i30 1.6 CRDi fuhr auf Anhieb auf Platz 8 der VCD-Umweltliste 2007 bei den Kompaktmodellen und belegte Platz 1 in einer Studie des Center of Automotive der FHDW Bergisch Gladbach, die die Wirtschaftlichkeit von 15 Fahrzeugen der unteren Mittelklasse untersuchte.

Der in den vier Ausstattungslinien Classic, Comfort, Style und Premium angebotene i30 CW glänzt auch bei der Ausstattung. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Bremsassistent, aktive Kopfstützen und sechs Airbags sind immer an Bord. Auf der Komfortseite ergänzen Klimaanlage, CD-Radio mit iPod-Anschluß, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber vorne die umfangreiche Serienausstattung. Zahlreiche Ausstattungsoptionen wie Reifendruck-Kontrolle, Rückfahrwarner oder Regensensor sind sonst nur in höheren Fahrzeugklassen üblich.


Hyundai HND 3 Veloster
foto:autodino/hyundai

Coupé-Studie Hyundai HND 3 Veloster

Als Fahrspaß-Maschine ist die 4,10 Meter lange, 1,79 Meter breite und 1,45 Meter hohe Sportwagenstudie Veloster konzipiert, die auf der IAA erstmals in Europa gezeigt wird. Die Herkunftsbezeichnung HND 3 (Hyundai Namyang Design) wird ergänzt durch den Namen Veloster, der sich aus den Begriffen velocity für Geschwindigkeit und Roadster zusammensetzt und die sportlichen Eigenschaften der Studie unterstreicht.

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Das 2+2-sitzige Coupé mit lang gezogenem Panoramaglasdach wird von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit rund 147 kW (200 PS) befeuert, der an eine sportlich abgestufte Sechsstufenautomatik gekoppelt ist. Die kurzen Karosserieüberhänge, der lange Radstand von 2,60 Meter und die mächtigen 20 Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 245/35 R 20 sorgen für stämmige Proportionen. Scharf geschnittene Scheinwerfer und das mittig platzierte Endrohr setzen ebenso markante Akzente wie die ausgestellten Radhäuser, die Lichtkante im Seitenprofil und die gewölbte Motorhaube, die Sportfahrerherzen höher schlagen lässt.

Auch das Interieur ist konsequent auf den Geschmack junger Autofahrer abgestimmt. Edle Oberflächen in Klarlackoptik und der elegant auf der Mittelkonsole integrierte iPod-Anschluß treffen den Nerv der Zeit ohne klassische Sportwagentugenden zu verfälschen. Im sportlich-puristischen Innenraum finden vier Personen auf bequemen Schalensitzen Platz, die durch eine den gesamten Innenraum durchlaufende Mittelkonsole getrennt sind. (we)

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