ÖkoGlobe 2009: Elektromobilität und Hybridautos ausgezeichnet

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Vor 120 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur wurden jetzt in Köln zum dritten Mal die ÖkoGlobes von ACV und DEVK verliehen. Mit dem ÖkoGlobe zeichnen der Automobil-Club Verkehr und die Versicherung DEVK jährlich herausragende Innovationen für nachhaltige Mobilität aus. Im Mittelpunkt der Auszeichnungen des Jahres 2009 standen Innovationen auf dem Gebiet der Elektromobilität und Hybridfahrzeuge.

Frank Stronach als herausragende Persönlichkeit ausgezeichnet

Frank Stronach, Gründer und Chairman der Magna International Inc. wurde als herausragende Persönlichkeit mit einem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt das Lebenswerk von Frank Stronach und die von ihm gesetzten Impulse und gesellschaftlichen Leistungen in der weltweiten Automobil- und Zulieferindustrie. Aus einem Ein-Mann-Unternehmen hat Frank Stronach den Weltkonzern Magna International Inc. geschaffen.

Mit 23,8 Mrd. US-Dollar Umsatz (2008), 71000 Mitarbeitern und 247 Produktionswerken ist Magna International Inc. der viertgrößte Automobilzulieferer der Welt. Magna steht an der Spitze der technologischen Entwicklungen in der Automobilindustrie und hat bereits wichtige Schritte in das Zeitalter der Elektromobilität getan. In besonderer Weise hat Magna im Bieterwettstreit um Opel gemeinsam mit den Partnern Gaz und Sberbank für Opel ein ausgereiftes und nachhaltiges Zukunftskonzept vorgelegt. Frank Stronachs Unternehmen hat sich, getragen von einer großen Sympathiewelle bei den Opel-Beschäftigten und den deutschen Politikern, im Bieterprozess um Opel profiliert. Am Abend der ÖkoGlobe-Verleihung betonte Stronach noch einmal, dass aus Sicht seines Unternehmens alle strittigen Punkte für eine Opel-Übernahme ausgeräumt seien. Er sei weiterhin bereit und willens, Opel eine neue Zukunft zu geben.

Die Preisträger

Kategorie 1 – Innovative Energieträger

Gewinner: Daimler/Evonik mit der Lithium-Ionen Batterie

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Die Evonik Industries AG und die Daimler AG entwickeln den Energiespeicher der Zukunft.

Die beiden Konzerne wollen Forschung, Entwicklung und Produktion für Lithium-Ionen-Batteriezellen und -Batteriesysteme am Standort Deutschland vorantreiben. Die serienfähigen High-Tech-Batteriezellen sind Konkurrenzprodukten in wesentlichen Punkten überlegen:

• Auf Basis der Partnerschaft von Evonik und Daimler bei Li-Tec-Battery gefertigte Flachzellen ermöglichen eine hohe Energiedichte bei gleichzeitig kompakten Abmessungen.

• Der Einsatz des keramischen Separators SEPARION macht solche Lithium-Ionen-Zellen deutlich sicherer und für die Nutzung in Elektrofahrzeugen sehr attraktiv. Von Li-Tec-Battery hergestellte Lithium-Ionen-Flachzellen aus der Partnerschaft Evonik/Daimler sollen bereits kurzfristig in Elektrofahrzeugen von Mercedes-Benz Cars eingesetzt werden. Noch im Jahr 2009 soll die Batteriezellen-Produktionskapazität von Li-Tec Battery auf 300.000 Stück klettern.

Platz 2: General Motors – Lithium Ionen Batterie

• Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Elektrofahrzeuge ist die Speichertechnologie

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• In Eigenregie entwickelt GM Lithium Ionen Batterien

• Ab 2010 wird diese in den beiden Elektrofahrzeugen Opel Ampera und Chevrolet Volt zum Einsatz kommen.

Platz 3: Volkswagen – Biogas

• Eine Möglichkeit die fossilen Brennstoffe zu ersetzen ist Biogas.

• Biogas bietet die Möglichkeit, den bei Erdgas bereits um 25 % reduzierten CO2-Ausstoß nochmals deutlich zu senken.

• Durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen kann mit Biogas eine fast 100-prozentige Verbrauchsreduktion erreicht werden.

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• Mit dem Passat TSI EcoFuel hat Volkswagen die umweltfreundliche Gasmodellreihe erweitert und einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energieträger unternommen.

Kategorie 2 – Elektro- und Hybridantrieb

Gewinner: BMW MINI E

Der MINI E wurde auf der Messe in Los Angeles 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ist in den USA im Mai 2009 auf dem Markt gekommen. In Deutschland folgten im Juni/Juli noch 50 MINI E in Berlin sowie 15 Fahrzeuge in München. Ein weiteres Projekt ist dieses Jahr noch in London geplant. Somit ist die BMW Group der erste Automobilhersteller, der in einer Stückzahl von 500 Einheiten ein rein elektrisches Fahrzeug mit Lithium-Ionen-Batterien auf den Markt bringt. Die Reichweite im rein-elektrischen Fahrbetrieb beträgt 240 km. Ziel von BMW ist die Kombination von niedrigen Emissionen und hohem Fahrspaß.

Platz 2: MITSUBISHI – i-MiEV

• Der Mitsubishi i-MiEV ist ein umweltverträgliches Elektrofahrzeug, das im Fahrbetrieb keine Emissionen verursacht.

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• Im Vergleich zu einem vergleichbaren Kleinwagen mit Benzinmotor weist der i-MieV ein Drittel weniger Gesamtemissionen auf.

• Die Markteinführung ist für 2009 (Japan und Großbritannien) bzw. 2010 (Europa) vorgesehen

Platz 3: Daimler – S 400 Hybrid

Beim Mercedes-Benz S 400 HYBRID kommt im Juni 2009 erstmalig ein Hybrid-Pkw mit Lithium (Li)-Ionen-Batterie zur Serienreife.

• Daimler ist der erste deutsche Autobauer, der ein Hybridfahrzeug in Serie bringt.

• Mit dem S 400 Hybrid kommt erstmalig ein Hybrid-Pkw mit Lithium (Li)-Ionen-Batterie zur Serienreife.

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• Gegenüber dem konventionellen Vergleichsmodell S 350 verbraucht der S 400 HYBRID 21 % weniger Benzin und reduziert damit den CO2-Ausstoß im gleichen Maße.


Kategorie 3 – Konventioneller Antrieb

Gewinner: Volkswagen mit TSI-Motoren Twin Charger

Der Verbrennungsmotor bleibt für die nächsten 20 Jahre das tragende Antriebskonzept. Deshalb werden Weiterentwicklungen im Bereich der konventionellen Antriebe beim ÖkoGlobe ausgezeichnet. Den ÖkoGlobe in der Kategorie „konventioneller Antrieb“ erhält VW für seine TSI-Motoren mit Twin Charger. Twin Charger ist die Kombination von Turbolader und Kompressor-Aufladung mit dem Ziel die Verbrennung weiter zu optimieren.

Weltweit fahren bereits mehr als 670.000 VW Kunden mit TSI-Motoren. Die TSI-Motoren mit Kompressor und Turbolader leisten zwischen 103 kW / 140 PS und 125 kW / 170 PS. Zum Einsatz kommen die „Twincharger" bereits in den Volkswagen Baureihen Golf, Golf Plus, Golf Variant, Jetta, Touran, und Tiguan.

Die Kombination von Kompressor und Turbolader in Großserienmotoren ist neu. Da die TSIMotoren mit einem vergleichsweise kleinen Hubraum auskommen, reduzieren sich zudem signifikant Verbrauch und CO2-Emissionen. Alle auf dem Markt befindlichen TSI-Modelle können alternativ mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG kombiniert werden.

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Platz 2: Volvo – DRIVe

• Die 10 DRIVe-Modelle verfügen über Diesel-Motorisierungen.

• Mit verbrauchsoptimierten Schaltgetrieben und reduzierten Roll- sowie Luftwiderstandswerten werden niedrigere Verbräuche erzielt.

• Die DRIVe-Palette ist in drei CO2 -Emissionsklassen unter 120, 140 und 160 Gramm pro Kilometer unterteilt.

Platz 3: Toyota – 1.33 Dual-VVT-i

• Der moderne Vierzylinder der Toyota Reihe ist eine komplette Neuentwicklung mit integrierter Start-Stopp-Automatik

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• Durch umfassende technische Modifikationen konnten die CO2-Emissionen des

Triebwerks gegenüber dem Vorgängermotor um 21 Gramm pro Kilometer gesenkt werden.


Kategorie 4: Großserienfahrzeug

Gewinner: Toyota mit dem Prius 3. Generation

Toyota hat weltweit bereits 2 Mio. Hybridfahrzeuge produziert und verkauft. Wesentliches Modell in der Hybridreihe ist der Prius. Durch erneute technische Optimierungen konnten die Verbrauchswerte trotz steigender Leistung noch weiter verbessert werden:

• die CO2-Emissionen konnten um 14 % von 104 auf 89 g/km gesenkt werden

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• der Verbrauch konnte von 4,3 l/100km auf 3,9 l/100km deutlich gesenkt werden

• Der Verkauf in Deutschland ist im Juli 2009 gestartet.

Mit der dritten Modellgeneration des Prius untermauert Toyota seine Position als weltweit führender Anbieter von Fahrzeugen mit Hybridantrieb.

Platz 2: Honda – Insight

Die Bedeutung von Hybridfahrzeugen in der Serienproduktion ist enorm:

• Der MildHybrid von Honda stößt nur 101 g/km aus.

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• Der Einstiegspreis liegt bei 19.500 Euro und ist damit sehr niedrig.

• Pro Jahr sind weltweit ca. 200.000 Fahrzeugverkäufe geplant

Platz 3: Mazda – Mazda 3

• Der neue Mazda 3 ist das erste Modell des japanischen Herstellers, das mit dem neu entwickelten Start-Stopp-System i-stop ausgerüstet ist.

• Durch aerodynamische und motorische Modifikationen konnte der Gesamtverbrauch gegenüber dem Vorgänger um nahezu 14 % auf 6,8 Liter je 100 km gesenkt werden.


Kategorie 5 – Konzept- und Kleinserienfahrzeug

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Gewinner: Ford mit dem Tourneo Connect BEV

Im März stellte Ford den Tourneo Connect BEV als Konzeptstudie in Genf vor. Der Tourneo Connect BEV ist ein Elektrofahrzeug, das seine Antriebsenergie vollständig aus Batterien erhält und im Fahrbetrieb kein CO2 emittiert. Das Konzept basiert auf dem leichten NFZ Transit Connect BEV, welcher in Britannien und anderen europäischen Märkten bereits verfügbar ist. Der Tourneo Connect BEV wurde für die Serienproduktion entwickelt.

Der BEV nutzt mit seinem 24kWh starken Lithium-Ionen-Batterie-Pak modernste Akku-Technologie. Der in den Akkus erzeugte Strom speist den 50 kW-E-Motor. Die Reichweite beträgt pro Batteriefüllung 160 KM bei einer Höchstgeschwindigkeit von 113km/h. Dieses Konzeptfahrzeug wird bald häufiger zu sehen sein, da es eines der Fahrzeuge ist, mit denen Ford zusammen mit der Rheinenergie und der Universität Duisburg Essen als Modellprojekt die Musterregion für E-Mobilität in Nordrhein Westfalen bildet.

Platz 2: Segway/GM/ Opel – P.U.M.A. Project P.U.M.A.:

• Der P.U.M.A. ist ein zweisitziger elektrischer Prototyp.

• Ermöglicht dem Nutzer ein sicheres, leises und sauberes Fortbewegen in Städten.

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Platz 3: Loremo – Konzeptfahrzeug

• Der Loremo ist ein 2+2-sitziger Pkw.

• Kern der Innovation ist ein sehr leichtes Karosseriekonzept, das sehr wenig Antriebsenergie benötigt.

• Die erste Variante ist ein Diesel-Motor der laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h und einen Verbrauch von 2 l/100 km aufweist.

Kategorie 6 – Zulieferer-Innovation

Gewinner: Magna mit dem mila EV

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Der mila ev ist ein zukunftsweisendes alltagstaugliches Fahrzeugkonzept. Hauptelement bildet eine vollintegrierte Elektrofahrzeugplattform, die von jedem OEM zur Realisierung eigener Produkt-, Antriebs- und Designstrategien genutzt werden kann. Ausgangs- und Endpunkt der Entwicklung ist der Elektroantrieb. Somit ist der mila ev ein Fahrzeugkonzept, das in allen Entwicklungsschritten für eine alternative Antriebstechnologie optimiert wurde und das keine nachträgliche Veränderung, Um- oder Nachrüstung eines bereits existierenden Konzepts darstellt. Der mila ev ist ein fertig entwickeltes Konzept, dass sofort für eine Serienentwicklung und somit auch für eine Serienproduktion genutzt werden kann. Dank der intelligenten Konzeption kann der mila auch mit Erdgas-, Brennstoffzellen und Hybridmotor angetrieben werden. Bei einer Ladezeit von 2,5 h sind Reichweiten von bis zu 150 km möglich.

Platz 2: BERU – Drucksensor Glühkerze

BERU hat für den Diesel eine Drucksensor-Glühkerze entwickelt und in Serie gebracht. Vorteile der Innovation:

• Reduzierung von NOX- und CO2-Emission

• Erhöhter Einspritzdruck

• Optimale Emissionskontrolle möglich

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• Einsparung kostenintensiver NOX-Sensoren und Luftmassen-Messer

Platz 3: Robert Bosch – Efficiency Line-Generatoren

Die neuen Efficiency Line-Generatoren werden 2011 in Serie gehen.

• Innovation: höchster Wirkungsgrad durch innovative Diodentechnologie

• Resultat: Verbrauchsenkung bis zu 2 % Verbrauchsenkung


Kategorie 7 – Ökologischer Fuhrpark

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Gewinner: Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) mit dem Hybridbus

Mit 140 Mio. Fahrgästen pro Jahr, 370 Fahrzeugen und rund 2.200 Beschäftigte ist die BOGESTRA eine der großen Nahverkehrsdienstleister.

Die BOGESTRA setzt den ersten Hybridbus Nordrhein-Westfalens für Fahrten im mittleren Ruhrgebiet ein. Angetrieben wird das Fahrzeug von zwei Elektromotoren und einem Dieselmotor. Beim Anfahren wird der Dieselmotor von den Elektromotoren unterstützt. Beim Fahren/Bremsen entsteht Energie, die dem E-Motor zur Verfügung steht und in einem Energiespeicher gespeichert wird. Der Energiespeicher dafür befindet sich auf dem Dach des Busses. Durch die Technologie sind folgende Einsparungen möglich: bis zu 90 % weniger Feinstaubbelastung, bis zu 30 % weniger CO2 -Ausstoß und bis zu 39 % weniger Stickoxide. Je nach Einsatzort kann eine Kraftstoffersparnis von 12 bis 15 % ermöglicht werden. Nach der erfolgreichen Testphase ist für das nächste Jahr eine wesentliche Ausweitung des Einsatzes von Hybridbussen geplant.

Platz 2: LeasePlan – Umweltinitiative GreenPlan

LeasePlan bietet als Fuhrparkmanagementgesellschaft verschiedene Umweltinitiativen für Unternehmensfuhrparks. GreenPlan zielt darauf ab, durch Anpassungen in der Dienstwagenstrategie CO2-Emissionen im Unternehmensfuhrpark zu reduzieren. Die Initiative besteht aus drei Säulen:

• Beratung zur Einrichtung einer CO2-armen Dienstwagenordnung

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• Reporting über die tatsächlichen CO2-Emissionen des Unternehmensfuhrparks und der einzelnen Fahrzeuge

• der Ausgleich der fuhrparkrelevanten CO2-Emissionsbilanz.

Platz 3: Europcar – Umweltmanagementsystem

Europcar hat ein umfangreiches professionelles Umweltmanagementsystem eingeführt, dass u. a. die folgenden Punkte umfasst:

• Nutzung alternativer Antriebe

• Ressourcenschonende Flottenwartung

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• Umwelt-Reporting für Kunden

Kategorie 8: Mobilitätsprojekte und Visionen

Gewinner: Daimler – car2go

Daimler testet in Ulm das Konzept „car2go“, bei dem Fahrzeuge für angemeldete Teilnehmer zur freien Nutzung bereit stehen. Es gibt keinen festen Ort, an den die Fahrzeuge nach der Nutzung abgestellt werden müssen. Berechnet wird nur die Zeit/Strecke, die gefahren wurde. Der Führerschein des car2go-Kunden wird mit einem Chip versehen, der das Öffnen der Fahrzeuge ermöglicht. Zur Nutzung des Fahrzeugs hält der Kunde seinen Führerschein an ein Lesegerät im Bereich der Windschutzscheibe, steigt ein, tippt im Fahrzeug seine persönliche Geheimzahl ein und fährt los. Freie Fahrzeuge können jederzeit auch schnell und einfach über das Internet oder eine Telefon Service-Hotline aufgefunden werden. Nach einer erfolgreichen sechsmonatigen Testphase mit 50 Fahrzeugen und 500 Daimler-Mitarbeitern in Ulm begann am 26.03.2009 die öffentliche Testphase, in der car2go allen 120.000 Bewohnern und den Besuchern der Stadt zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck wurde die car2go- Flotte auf 200 Fahrzeuge erhöht.

Platz 2: DB Rent – Flinkster

Seit Anfang März bietet DB Rent, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, in Köln und Stuttgart eine neue Art des Carsharings: Flinkster. Neu bei Flinkster ist die Verteilung der Fahrzeuge über das gesamte Stadtgebiet der beiden Pilotstädte. Damit beginnt Carsharing bequem vor der eigenen Haustür zu einem günstigen Preis. Wenn der Kunde Flinkster nicht nutzt, entstehen auch keine Kosten. Für das Angebot stehen hochwertige Alfa Romeo MiTo mit einer auffälligen Lackierung zur Verfügung. Nie war es so einfach, öffentlichen Personennahverkehr und Auto zu kombinieren.

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Platz 3: Better Place – Mobilitätskonzept

Die Bedeutung von Elektromobilität wird immer mehr zunehmen. Better Place hat ein Konzept vorgestellt, das die Infrastruktur ebenfalls abdeckt. Das Konzept beinhaltet die wesentlichen Punkte:

• Aufbau von Elektrofahrzeugtankstellen

• Ein System zur Batteriewechselstationen

• Neues Abrechnungssystem

Better Place verfolgt mit dem Konzept die Vision emissionsfreier Automobilität und ist angetreten, den flexiblen, individuellen Personentransport weltweit vom Erdöl zu entkoppeln.

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Kategorie 9: Nachhaltige Infrastruktur

Gewinner: Opel/GM/Segway – Zusammenarbeit und Gemeinschaftsprojekte

Die Zusammenarbeit zwischen Opel und Segway begann zur IAA 2007 mit dem Konzeptauto Flextreme. Im Unterboden des ausschließlich elektrisch angetriebenen Flextreme befinden sich zwei selbst ausbalancierende Segway Personal Transporter (PT). Die Idee der Kooperation ist, neue Wege des individuellen Personenverkehrs aufzuweisen. Seit März dieses Jahres bietet Opel in Berlin seinen Besuchern Citytouren mit den Elektroroller an. Die modernen Lithium-Ionen-Akkumulatoren der Segway PT sorgen für eine Reichweite von bis zu 38 Kilometern. Sightseeing-Touren können so ohne den Pkw stattfinden. Das wichtigste Konzept ist der sogenannte P.U.M.A (Personal Urban Mobility and Accessibility), für private Mobilität und Erreichbarkeit in Städten. GM und Segway haben einen elektrischen Prototyp für zwei Personen entwickelt. Mit diesem Fahrzeug können die Nutzer sich sicher, leise und sauber in den Städten fortbewegen. Der P.U.M.A. wird angetrieben durch einen Lithium-Ionen-Akku. Er ist für ein oder zwei Personenausgelegt und hat eine Reichweite von 56 km, bevor der Akku wieder geladen werden muss.

Platz 2: RWE – e-mobility

RWE hat sich zum Ziel gesetzt, die Infrastruktur für Elektro-Fahrzeuge aufzubauen. e-mobility ist das weltweit größte integrierte Projekt zu Elektroladeinfrastruktur, mit Fahrzeugen und Stromlieferung. 2009/2010 werden 500 Ladepunkte installiert und 100 seriennahe E-Fahrzeuge von Daimler zur Erprobung zur Verfügung gestellt.

Platz 3: Daimler – emissionsfreie Mobilität.

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Die Brennstoffzelle ist mit der Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterie etwas in den Hintergrund geraten. Trotzdem ist es wichtig, das Brennstoffzellenfahrzeug im Einsatz zu optimieren. Daimler setzt in einem Gemeinschaftsprojekt mit Shell, Total und Vattenfall in Hamburg die Brennstoffzellentechnologie ein und optimiert diese weiter.

(ACV)

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