Vorstellung Fiat Doblo Cargo

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Zweite Generation des Fiat Doblo Cargo; erhältlich in vier Karosserievarianten. Foto: Fiat/auto-reporter.net

Im kompakten Transporter-Segment ruft Fiat zur neuen Herausforderungsrunde auf. Mit der zweiten Generation des Doblo Cargo wollen sich die Italiener mit Bestwerten bei der Nutzlast (bis zu 1.000 Kilogramm inklusive Fahrer) und dem größten Innenraum (bis zu 4,6 Kubikmeter Ladevolumen) nämlich einen noch höheren Marktanteil gegenüber dem Wettbewerb erkämpfen…

Weitere Pluspunkte des komplett neu entwickelten City-Flitzers sind seine sparsamen Triebwerke, die damit nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie beim Tanken schonen. Das tut auch der Basispreis, da die Preisliste bereits bei 12.700 Euro plus Mehrwertsteuer beginnt. Der Doblo Cargo ist in vier Karosserieausführungen erhältlich: als Kastenwagen mit kurzem Radstand (2,76 m) alternativ mit Flach- und Hochdach, als Kastenwagen mit langem Radstand (3,11 m) sowie als Kombi mit kurzem Radstand. Als Kastenwagen mit kurzem Radstand und Flachdach verfügt er über einen Laderaum von 3,4 Kubikmetern, mit Hochdach steigt die Kapazität bis auf 4,4 Kubikmeter. Mit langem Radstand beträgt das Volumen bis zu 4,6 Kubikmeter, wobei die Nutzlast je nach Motorisierung auf 900 bzw. 1.000 Kilo festgelegt ist.

Die neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse mit Einzelradaufhängung ermöglicht ein Fahrverhalten auf Pkw-Niveau und selbst in flott durchfahrenen Kurven halten sich die Wankbewegungen in vernünftigen Grenzen. Transporterfahren in einer neuen Dimension also. Dazu bei tragen die sauber abgestuften Fünf- bzw. Sechsgang-Getriebe und eine guten Straßenkontakt vermittelnde Lenkung.

Für den Vortrieb stehen fünf moderne Triebwerke zur Verfügung, die alle die Euro-5-Norm erfüllen. Der Turbodiesel 1,3 Multijet leistet dabei 66 kW/90 PS und ist mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet, und der neu entwickelte1,6-Liter-Turbodiesel, der jeweils mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert ist, wird in den Leistungsstufen von 74 kW/100 PS (Kasten) und 77 kW/105 PS (Kombi) angeboten. Leistungsstärkster Selbstzünder ist der 2,0 Liter Multijet, der mit 99 kW/135 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern bei einer Höchstgeschwindigkeit von 179 km/h einer der absoluten Topmotoren in diesem Segment darstellt. Alternativ zu den Turbodieseln steht ein 1,4-Liter-Ottomotor mit 70 kW/95 PS zur Verfügung.

Die serienmäßige Sicherheitsausstattung mit ABS sowie Airbags für Fahrer (alle Versionen) und Beifahrer (außer Kastenwagen Basis) ist allerdings recht spartanisch. Immerhin ist das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP einschließlich hydraulischen Bremsassistenten und Berg-Anfahrhilfe optional erhältlich. Dennoch hat sich hier leider das alte Denk-Schema „Nur billig lässt sich verkaufen“ gegenüber der Vernunft durchgesetzt. Weniger zu bekritteln sind die serienmäßigen Komfort-Features mit elektrischen Fensterhebern vorn, Zentralverriegelung, höhenverstellbarem Lenkrad, in Länge und Neigung verstellbarem Fahrersitz sowie einer Stahltrennwand hinter den Sitzen. Mehr muss man an seinem automobilen Arbeitsplatz nicht unbedingt haben. Wer mehr will, kann sich jedoch in der umfangreichen Zubehörliste austoben. (auto-reporter.net/Hans H. Grassmann)

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