Le Mans: Rockenfeller schnellster Audi-Pilot

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Allan McNish geht mit Capello und Kristensen am Samstag auf die 24-Stunden-Tour. Foto: Audi/auto-reporter.net

Mittwoch und Donnerstag standen auch beim Audi Sport Team Joest ganz im Zeichen der Rennvorbereitungen zur 24-Stunden-Hatz in Le Mans. Die drei Audi R15 TDI beteiligten sich im Qualifying nicht aktiv an der Zeitenjagd. Vielmehr nutzte die Mannschaft jede verfügbare Minute, um an der Abstimmung der Fahrzeuge für das Rennen zu feilen…

Die Startpositionen der drei Audi R15 TDI stehen fest. Wenn sich der Tross am Samstag um 15 Uhr in Le Mans in Bewegung setzt, gehen die Audis von Platz fünf (Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller), sechs (Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish) und sieben (Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Treluyer) ins Rennen. Alle drei Fahrzeuge absolvierten von den Technikern vorgegebene Programme, um möglichst viele Daten zu sammeln und Reifen zu testen. „Am Mittwoch waren wir noch nicht ganz da, wo wir sein wollten, aber am Donnerstag haben wir gute Fortschritte gemacht“, erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und betont, dass es in Le Mans nicht allein auf Schnelligkeit ankomme. Wichtig seien gut fahrbare und vor allem effiziente Fahrzeuge.

Der diesjährige Audi R15 TDI, intern trägt er den Projektnamen „R15 plus“, ist trotz der Beschneidungen durch das Reglement in Bezug auf Motorleistung und Aerodynamik schneller als der R15 im Vorjahr. Ullrich lobt zudem die Hohe Effizienz der Fahrzeuge in Sachen Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch. Außerdem: „Alle drei Fahrzeuge liefen im Training absolut zuverlässig – auch das ist in Le Mans ein ganz entscheidender Faktor.“

Die schnellste Zeit innerhalb der Audi-Mannschaft lieferte am Donnerstagabend Mike Rockenfeller im Audi R15 TDI mit Startnummer „9“ ab. Mit 3.21,981 Minuten traf der Deutsche fast genau die von den Technikern bei Simulationen vorausberechnete Zeit von 3.22,2 Minuten. Auch die beiden anderen Rennboliden konnten ihre Zeiten im Abschlusstraining gegenüber dem Vortag verbessern. „Das ist besonders erfreulich, weil alle Fahrzeuge am Donnerstag bereits mit jenen Motoren bestückt waren, die auch im Rennen zum Einsatz kommen“, erklärte Ralf Jüttner, Technischer Direktor des Audi Sport Team Joest. „Und auch auf der feuchten Strecke zu Beginn waren unsere Autos heute konstant schnell unterwegs.“
Audi hat die 24 Stunden von Le Mans in den letzten zehn Jahren achtmal gewonnen und in diesem Jahr die Chance, in der ewigen Bestenliste des Rennens mit Ferrari gleichzuziehen. Mehr Siege hat nur Porsche aufzuweisen. (auto-reporter.net/arie)

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