Willkürliche Wartungsintervalle

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Autobauer bestehen trotz gleicher Technik auf unterschiedliche Intervalle

Trotz identischer Technik schreiben Autohersteller für ihre Modelle unterschiedliche Wartungsintervalle vor. Das berichtet AUTO BILD in der heute erscheinenden Ausgabe (Heft 25/2010). So muss etwa der Peugeot Kastenwagen Partner Tepee alle zwei Jahre oder nach 30.000 Kilometern gewartet werden, während der technisch gleiche Citroën Berlingo bereits nach 20.000 Kilometern zur Wartung muss. Wegen der zusätzlichen Inspektion kostet der Citroën schon nach sechs Jahren und 90.000 Kilometern ein paar hundert Euro mehr im Unterhalt. …

Berlingo-Fahrer müssen sich an die vorgeschriebenen Intervalle halten, sonst riskieren sie den Verlust der Garantie. Citroën wollte sich auf Anfrage von AUTO BILD nicht dazu äußern. Ein Peugeot-Sprecher betonte jedoch gegenüber AUTO BILD, dass „in Testläufen nichts gegen die langen Wartungsintervalle von 30.000 Kilometern spricht“. Auch bei den technisch ähnlichen Modellen Kia Cee’d und Hyundai i30 geben die Hersteller bei der Variante mit Zweiliter-Benzinmotor unterschiedliche Wartungsintervalle vor. Während der i30 alle 20.000 Kilometer in die Werkstatt muss, beträgt das Wartungsintervall beim Cee’d nur 15.000 Kilometer. Laut Kia gibt es hierfür keine technischen Gründe.

Die ersten Hersteller haben bereits reagiert: Während der alte A4 (bis 2008) mit TDIe-Motor noch alle 15.000 Kilometer zur Wartung musste, verlängerte Audi das Intervall beim neuen Modell auf 30.000 Kilometer. Es entspricht nun dem Intervall des VW Passat BlueMotion mit identischem Motor. [autobild]

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