Energieunternehmen fährt Mitsubishis Stromer


Dennis Lindroth, Vertrieb Mitsubishi Motors Deutschland, ENTEGA-Chef Karl-Heinz Koch, MMD-Geschäftsfüher Martin van Vugt und ENTEGA-Vertriebsmanagerin Isabel Anton bei der Fahrzeugübergabe in Darmstadt (v.l.). Foto: Mitsubishi/auto-reporter.net

Energieunternehmen fährt Mitsubishis Stromer mit dem für den deutschen Markt bescheuerten Namen i-MiEV

Bevor Mitsubishi Ende 2010 die Linkslenker-Version seines Elektroautos i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) auf den deutschen Markt bringt, wurde dem Öko-Strom-Anbieter ENTEGA jetzt in Darmstadt ein rechts gelenktes Serienfahrzeug übergeben. Interessierte ENTEGA-Kunden können den 3,40 Meter langen Viersitzer i-MiEV bei ihrem Stromanbieter ab sofort exklusiv Probe fahren. In den kommenden zehn Jahren will der japanische Autobauer ein Fünftel seiner Fahrzeuge mit E-Antrieb auf die Straße schicken…

Da das Elektrofahrzeugs im Fahrbetrieb selbst keine Emissionen verursacht, sind diese vom Bezug des Ladestroms abhängig. Legt man den deutschen Kraftwerksmix zugrunde, ist der CO2-Ausstoß besser als der eines Ottomotor-betriebenen Kleinwagens. Dennoch: „Durch das Betanken mit Ökostrom verringert sich der CO2-Ausstoß auf ein Minimum“, so ENTEGA-Geschäftsführer Karl-Heinz Koch. In Verbindung mit Ökostrom bedeute dies CO2-neutrale Mobilität.
Und das Tanken des Stromers ist günstig: Für 100 Kilometer werden lediglich drei bis vier Euro veranschlagt. Im Vergleich entspricht das zwei Liter Benzin. Eine Ladung der Lithium-Ionen Akkus garantiert dem 1.100-Kilo-Fahrzeug (45 kW/64 PS, Höchstgeschwindigkeit: 130 km/) eine Reichweite von 144 Kilometern (EU-Zyklus). Getankt wird entweder an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose (7 Std.) oder an einer Schnellladestation (30 min). (auto-reporter.net/sr)

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