Kein Geld für Deutschlands Straßen

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Straßenverhältnisse dramatisch / Druck auf Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wächst

Für die Sanierung der Straßen in Deutschland ist kein Geld da, berichtet AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe (Heft 33/2010). Laut Experten hat der harte Winter 2009/2010 an den Straßen Schäden von mindestens drei Milliarden Euro verursacht. Für deren Beseitigung hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Ländern im März 1,1 Milliarden Euro zugesagt – gerade einmal 100 Millionen Euro mehr als die ohnehin fällige Jahresrate. Die Folge: Es ist nur Geld für notdürftige Straßenreparaturen da. ..

Durch den heißen Sommer hat sich die Lage weiter verschärft. Der ADAC spricht von einem katastrophalen Zustand des Straßennetzes. Der Auto Club Europa (ACE) fordert sogar Straßensperrungen und flächendeckende Not-Tempolimits im Winter…
Verkehrsminister Ramsauer könnte nun unter Druck geraten. Der Minister zu AUTO BILD: „Ich bin mit den Länderkollegen im Gespräch. Bei der Verkehrsministerkonferenz im Oktober werden wir auch über die Infrastruktur reden. Wir werden weiterhin mit Milliardenbeträgen unsere Verkehrswege sanieren und ausbauen.“ Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn hält dagegen. Nach seinen Informationen habe das Bundesverkehrsministerium bereits heimlich alle Projekte zum weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf Eis gelegt. „Für neue Straßen, für den Ausbau des Schienen- und Wasserstraßennetzes ist kein Geld da“, so Mehdorn gegenüber AUTO BILD. [autobild]

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