Ramsauer präsentiert Wechselkennzeichen

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Bundesverkehrsminister erklärt exklusiv neuen Wechselkenn-zeichen-Vorschlag / Nummernschild besteht aus zwei Teilen und gilt für bis zu drei Pkw

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat das neue Wechselkennzeichen vorgestellt. Exklusiv für AUTO BILD (Heft 35, erscheint am 3. September 2010) präsentierte der CSU-Politiker das aus zwei Teilen bestehende Nummernschild. Die linke, abnehmbare Hälfte sieht aus wie ein gewöhnliches Kfz-Kennzeichen. Die kleinere rechte Hälfte ist fest mit dem Fahrzeug verbunden. Darauf ist eine Zahl von eins bis drei für das jeweilige Auto angebracht. Die fahrzeugbezogene HU-Plakette klebt auf dem kleineren Heckschild der Pkw…

Ramsauer gegenüber AUTO BILD: „Mit den Wechselkennzeichen wollen wir Anreize schaffen, einen umweltfreundlichen Zweitwagen anzuschaffen. Wenn der Bundesrat meinem Vorschlag zustimmt, kann man bald bis zu drei Autos mit einem einzigen Kennzeichen führen. Wobei natürlich immer nur eines auf der Straße sein darf.“ Nicht benutzte Fahrzeuge müssten dann auf Privatgrund parken. Experten rechnen damit, dass ein Nummernschild für mehrere Autos die Konjunktur ankurbeln könnte. So geht das Institut für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen (IFA) von rund 90.000 verkauften Neuwagen aus. Allein dadurch würden rund 370 Millionen Euro Mehrwertsteuer in die Staatskasse gespült, Gebrauchte brächten nochmal etwa 205 Millionen – zusammen also mehr als eine halbe Milliarde Mehreinnahmen für den Finanzminister.

Das geteilte Kennzeichen bringt noch einen weiteren Vorteil: Wunschnummern können in Zukunft behalten werden. Wird ein Zweitwagen angeschafft, wird nur der kleine Teil mit der Ziffer hinzugefügt. [autobild]

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