Rennstrecken-Premiere für den SLS AMG GT3 auf der Nürburgring

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Beim Rennen auf der 20,8 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife wurden erstmals die gewählten Fahrwerkeinstellungen des neuen SLS GT3 im Rennbetrieb bewertet. Foto: Auto-Reporter-NET

Rockt am Ring

Der neue Mercedes-Benz SLS AMG GT3 erlebte seinen ersten Renneinsatz im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring beim 4-Stunden-Rennen. Dabei wurde der Flügeltürer gleich in der Startrunde in einen Unfall verwickelt. Der nach dem GT3-Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) entwickelte SLS AMG GT3 trat in der Prototypenklasse E1-XP an. Beim achten VLN-Lauf nahmen insgesamt 206 Fahrzeuge teil. Nach einem dritten Trainingsplatz ging der SLS AMG GT3 mit der Startnummer 738 von der zweiten Startreihe ins Rennen…

Bernd Schneider, der fünffache DTMChampion und heutige AMG Markenbotschafter übernahm den Start. Schneider lag bereits in der ersten Kurve auf Platz zwei. Nach einer Berührung mit dem führenden Fahrzeug in der zweiten Kurve kam es zum Dreher und zu einem Unfall mit einem nachfolgenden Fahrzeug. Nach einer 25minütigen Reparaturpause ging Bernd Schneider mit drei Runden Rückstand auf die führenden Fahrzeuge wieder ins Rennen und konnte sich problemlos im Feld der GT3-Fahrzeuge behaupten. Auch als Thomas Jäger das Cockpit von Bernd Schneider übernahm, setzte der SLS AMG GT3 das Rennen planmäßig fort. Nachdem das Rennen wegen zahlreicher Unfälle 45 Minuten vor dem Ende vorzeitig abgebrochen wurde, kam der Flügeltürer mit drei Runden Rückstand auf Platz 91 ins Ziel.

Bernd Schneider berichtet: „Ich denke, wir konnten das Potenzial des Flügeltürers trotz meines Unfalls in der Startrunde unter Beweis stellen. Der SLS AMG GT3 fühlt sich prima an und erlaubt erfreuliche Rundenzeiten. Auch auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife zeichnet sich das Auto durch eine gute Fahrbarkeit aus.“ Thomas Jäger erläutert: „Das heutige Rennen war ein wertvoller Test und liefert uns wichtige Daten für die planmäßige Weiterentwicklung des SLS AMG GT3. Die heute gesammelten Erkenntnisse werden wir fürs Feintuning nutzen, um auch beim nächsten VLN-Lauf gut vorbereitet antreten zu können.“

Der erste Renneinsatz für den SLS AMG GT3 beim VLN-Lauf am 25. September 2010 (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, mit 10 Motorsportclubs) zählte zu dem im Juni 2010 begonnenen Entwicklungs und Testprogramm. Das Vier-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife und der Kurzanbindung des Grand-Prix Kurses diente der Erprobung des Flügeltürers unter Rennbedingungen. Im Fokus standen nicht nur schnelle Rundenzeiten, sondern auch die Dauerhaltbarkeit aller Komponenten, die Servicefreundlichkeit sowie der Ablauf von Boxenstopps und Fahrerwechseln. Beim Rennen auf der 20,8 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife – sie gilt als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt – wurden erstmals die gewählten Fahrwerkeinstellungen im Rennbetrieb bewertet.

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Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat sich durch ein abwechslungsreiches Teilnehmerfeld, das offene Fahrerlager und günstige Eintrittspreise eine treue Fangemeinde geschaffen. Das bunte Feld mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen vom seriennahen Kleinwagen über Youngtimer bis zum hochkarätigen Supersportwagen garantiert abwechslungsreiche und spannende Rennen. Je nach Veranstaltung sind rund 200 Autos am Start. Die Rennversion des SLS AMG wird von AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. (Auto-Reporter.NET/pha)

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