Bilder Infos zur seriennahen Elektrostudie Renault ZOE

Anzeige

Zoe 1
noch Studie Renault ZOE. foto: autodino/renault

Die Batterie gibts im Abo

Mit der Limousine Fluence Z.E., dem Stadtlieferwagen Kangoo Rapid Z.E. (Z.E. = Zero Emission) und dem innovativen City-Mobil Twizy präsentiert Renault auf dem Pariser Autosalon 2010 seine ersten Großserienmodelle mit batteriebetriebenem Elektroantrieb. Alle drei Fahrzeuge kommen 2011 in den Handel. Mit dem ZOE Preview zeigt Renault darüber hinaus die seriennahe Studie eines weiteren Elektrofahrzeugs…

Der ZOE Preview bietet einen konkreten Ausblick auf das vierte Elektroauto von Renault, das ab Mitte 2012 erscheinen wird. Rund 90 Prozent der Teile sind mit der Serienversion identisch. Das Elektroauto aus der Clio-Klasse nimmt zudem das neue Renault Markengesicht vorweg, das im zweiten Halbjahr 2011 eingeführt wird. Der ZOE Preview vertritt mit 4,1 Meter Länge das Maßkonzept der populären Kompaktklasse. Optische Merkmale sind die aerodynamische Formgebung mit tropfenförmigem Heck und kurzer Motorhaube, die markante Gürtellinie sowie 19-Zoll-Räder. Der Elektromotor des ZOE Preview leistet 60 kW/82 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 226 Nm zur Verfügung.

Die Klimaanlage bietet neben der Temperaturkontrolle weitere Funktionen, um das Wohlbefinden an Bord zu erhöhen. Hierzu gehören ein Feuchtigkeitsspender sowie ein Sensor, der auf unsaubere Luft reagiert und automatisch die Lufteinlässe schließt. Ein elektrisches System verteilt auf Wunsch genau dosiert und nach Bedarf ätherische Öle. So beruhigen spezielle Anti-Stress-Düfte nach einem langen Arbeitstag. Andere Substanzen erhöhen die Aufmerksamkeit bei Nachtfahrten. Zusätzlich können die Insassen eine zum jeweiligen Duft passende Musikkulisse aktivieren. Zur Steigerung des Wohlbefindens strahlt der mittlere Bildschirm im Instrumententräger darüber hinaus ein belebendes Licht aus.

Ein weiteres Messe-Highlight ist die Coupé-Studie DeZir. Der elektrisch angetriebene Zweisitzer ermöglicht einen ersten Blick auf die zukünftige Designlinie von Renault.

Anzeige

Zoe 2
Zoe 3
Studie Renault ZOE. foto: autodino/renault

Mit seinen emissionsfreien Z.E.-Modellen zielt Renault auf eine breite Durchdringung des Marktes. Deshalb werden die batteriebetriebenen Modelle zunächst in Ländern mit Steuerbegünstigungen für Elektrofahrzeuge angeboten, und dies sehr konkurrenzfähig zu einem vergleichbaren Preis wie Varianten mit Verbrennungsmotor. So ist die Stufenhecklimousine Fluence Z.E. in Frankreich, wo die Kunden einen staatlichen Zuschuss von 5.000 Euro erhalten, ab 21.300 Euro verfügbar. In Ländern ohne staatliche Förderung wird der Preis bei rund 26.000 Euro liegen.

Der Kompakttransporter Kangoo Rapid Z.E. kommt 2011 in Frankreich zum Einstiegspreis von 15.000 Euro (nach Abzug der staatlichen Förderung) auf den Markt. Im übrigen Europa wird der Preis 20.000 Euro betragen (jeweils zzgl. Mehrwertsteuer).

Neue Vertriebswege: Die Batterie im Abonnement
Beim Vertrieb seiner Z.E.-Modelle geht Renault komplett neue Wege: So trennt der französische Hersteller den Besitz von Fahrzeug und Batterie. Während die Kunden das Auto auf konventionellem Weg kaufen oder leasen können, werden die Lithium-Ionen-Akkus und spezielle Mobilitätsdienstleistungen, die speziell auf die Nutzung von Elektrofahrzeugen abgestimmt sind, geleast. Die Batterie-Miete wird für den Fluence Z.E. 79 Euro (einschließlich Mehrwertsteuer) betragen. Für den Kangoo Rapid Z.E. wird sie bei 72 Euro (plus Mehrwertsteuer) liegen .

In der Stufenheck­limousine Fluence Z.E. leistet der Synchronmotor 70 kW/95 PS bei 11.000 1/min. Das maximale Drehmoment beträgt ebenfalls 226 Nm. Der Elektromotor ist bei den Z.E.-Modellen mit einer konstanten Untersetzung verbunden. Auf das herkömmliche Getriebe kann bauartbedingt verzichtet werden, was Gewicht, Kosten und Bauraum spart. Die Höchstgeschwindigkeit ist zugunsten einer Reichweite von 160 Kilometern auf 135 km/h begrenzt.

Der neue Renault Fluence Z.E. misst 4,75 Meter in der Länge und übertrifft damit das Schwestermodell mit Verbrennungsmotor um 13 Zentimeter. Dadurch gelang die Integration des aus­wechselbaren Batterieblocks hinter den Rücksitzen, ohne die Platzverhältnisse für die Fondpassagiere und das Gepäck einzuschränken. Dank der intelligenten Anordnung fasst der Kofferraum des Fluence Z.E. familientaugliche 300 Liter. Der Radstand beträgt wie bei der Limousine Fluence 2,7 Meter.

Anzeige

Die Batterie kann auf drei Arten geladen werden: per Standardladung in sechs bis acht Stunden, per Schnellaufladung oder per Austausch an der „Quickdrop“-Station . Die Schnellaufladung ist an Ladestationen mit 400 Volt Kraftstrom innerhalb von 20 Minuten möglich. Noch zügiger funktioniert das exklusive Quickdrop-System, bei dem die leere Batterie innerhalb von drei Minuten gegen einen vollgeladenen Akku ausgetauscht wird.

Mit dem Twizy zeigt Renault in Paris das dritte Elektrofahrzeug in seiner endgültigen Form. Anders als Fluence Z.E. und Kangoo Rapid Z.E. basiert er nicht auf einem Modell mit Verbrennungsmotor, sondern verkörpert mit kompakten 2,3 Meter Länge und nur 1,2 Meter Breite ein völlig neues Fahrzeuglayout für den Innenstadtverkehr. Fahrer und Beifahrer sitzen hintereinander in einer hochfesten Sicherheitsfahrgastzelle. Auf diese Weise benötigt der vierrädrige Citystromer so wenig Verkehrsfläche wie ein großer Motorroller und bewegt sich mit 3,4 Meter Wendekreis äußerst agil im Straßenverkehr.

Die Karosserie des Twizy ist an den Seiten offen. Zum Schutz vor Wind und Nässe stehen optionale Türen zur Verfügung. Ein Fahrerairbag und ein 4-Punkt-Sicherheitsgurt vorne sowie ein 3-Punkt-Sicherheitsgurt hinten sorgen für praxisgerechte Sicherheit. Unter dem Rücksitz befindet sich ein 31-Liter-Gepäckfach, dessen Volumen sich mit wenigen Handgriffen auf 55 Liter erhöhen lässt.

Der Elektromotor des Twizy stellt 15 kW/20 PS Leistung bereit und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 57 Nm. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 75 km/h, die Reichweite dank dem niedrigen Gewicht von 450 Kilogramm bis zu 100 Kilometer. Darüber hinaus offeriert Renault eine Variante, die ohne Auto-Führerschein gefahren werden darf und maximal 45 km/h schnell ist. Zum Aufladen der Batterie an einer 230-Volt-Steckdose findet sich unter einer Abdeckplatte an der Fahrzeugfront ein aufrollbares Kabel. Der Ladevorgang benötigt 3,5 Stunden.

Der Twizy kommt Ende 2011 in ausgewählten Märkten zum Preis eines Motorrollers auf den Markt.

Zur Vorstellung des Serien Renault ZOE hier

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.