BMW Z4 GT3 schließt Testprogramm ab

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BMW Z4 GT3
Der weiterentwickelte BMW Z4 GT3 hat seine Feuertaufe bestanden. Ziel der Modifikationen war es, vor allem die aerodynamische Effizienz zu verbessern, um in den zahlreichen, hart umkämpften GT3-Klassen weiterhin zu bestehen. Foto: Auto-Reporter.NET

Der weiterentwickelte BMW Z4 GT3 hat seine Feuertaufe bestanden: In den vergangenen Wochen bewährte sich der GT-Kundensportwagen im Rahmen eines intensiven Testprogramms. Ziel der Modifikationen war es, vor allem die aerodynamische Effizienz zu verbessern, um in den zahlreichen, hart umkämpften GT3-Klassen weiterhin zu bestehen…

Seinen bisher größten Erfolg verbuchte der BMW Z4 GT3, der im März 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, im Januar 2011. Claudia Hürtgen, BMW Werksfahrer Augusto Farfus, Tommy Milner und Edward Sandström triumphierten für das Team Schubert beim 24-Stunden-Rennen von Dubai. Es war der erste Gesamtsieg des BMW Z4 GT3 bei einem solchen Marathonrennen, nachdem der speziell entwickelte Rennwagen sein Potenzial bereits im Premierenjahr mit Siegen in der FIA GT3-Europameisterschaft unter Beweis gestellt hatte.

Mit der langgezogenen Motorhaube, dem weit zurückversetzten „Greenhouse“, langem Radstand und kurzen Überhängen bietet bereits die Serienversion des BMW Z4 ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Der Zweisitzer lieferte den BMW Motorsport Ingenieuren eine gute Plattform, um daraus einen siegfähigen GT3-Rennwagen abzuleiten. Ein Unterschied zwischen Serien- und Rennfahrzeug verbirgt sich im Inneren: Wird der BMW Z4 auf der Straße von einem Sechszylinder-Reihenmotor angetrieben, sorgt in der Motorsportversion ein 4,4-Liter Achtzylinder-Aggregat für den nötigen Vortrieb.

Auch an der Aerodynamik des BMW Z4 GT3 haben die Ingenieure von BMW Motorsport für die neue Saison weiter gefeilt. In punkto Elektronik können sich die privaten Teams ebenfalls auf innovative Lösungen aus dem Hause BMW freuen: Die Motorsteuerung übernimmt die moderne ECU408, für die Kontrolle sämtlicher Aktuatoren ist das Steuergerät Power400 verantwortlich. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe. Geschaltet wird neuerdings mittels einer Schaltwippe am Lenkrad.

Die Stahlblechkarosserie des BMW Z4 GT3 stammt aus dem BMW Werk Regensburg, in die eine Sicherheitszelle aus hochfestem Präzisionsstahlrohr eingeschweißt wird. Der Motorblock des V8-Motors entsteht in der BMW Leichtmetallgießerei in Landshut. Das BMW Werk Dingolfing steuert unter anderem das Hinterachsgetriebe bei. Front- und Heckschürze, Motorhaube, Dach, Kotflügel und viele weitere Bauteile sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Das Fahrzeug kann ab sofort beim BMW Motorsport Vertrieb zum Preis von 315.000 Euro (plus MwSt.) erworben werden. (Auto-Reporter.NET/pha)

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