Vorsitzender des Opel-Händlerverbands: Aufwand für Händler zu groß
Zum Jahreswechsel kommt der Ampera von Opel auf den Markt – große Vorfreude bei den rund 200 Marken-Händlern herrscht allerding nicht. Denn laut Thomas Bieling, Vorsitzender des Opel-Händlerverbands, diene der Plug-in-Hybrid lediglich als „rollende Imagekampagne“. „Ein Autohaus wird damit kein Geld verdienen“, stellte Bieling gegenüber AUTO BILD (Heft 24/2011; erscheint am 17. Juni) unmissverständlich klar. Dafür sei der Aufwand für den Händler zu groß: So müsse er mindestens zwei Modelle plus Ausstellungsmaterial anschaffen. Hinzu käme die Schulung der Mitarbeiter für den Umgang im Hochvoltbereich…
Dem zeitgleichen Verkaufsstart des rund 1.000 Euro günstigeren US-Schwestermodells Chevrolet Volt sehen die Händler hingegen gelassen entgegen, weil zunächst nur eine Handvoll Autos nach Deutschland kommt. Auf längere Sicht sei die Doppelvermarktung zu unterschiedlichen Preisen aber „unglücklich gelöst“, erklärte ein Händler, der beide Marken anbietet. Opel will 2012 rund 10.000 Ampera verkaufen. [auto bild]