24 Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps

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Mercedes-Benz SLS AMG GT3 – 300 SEL. foto:dunlop


SLS AMG GT3 im Look des Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 AMG von 1971 am Start

Es ist ein Langstreckenklassiker: das 24h-Rennen von Spa-Francorchamps. Am kommenden Wochenende (30./31. Juli 2011) wird auf dem Traditionskurs in Belgien die 63. Auflage des Motorsport-Marathons ausgetragen.
„Eine Runde in Spa ist mit 7,395 Kilometern nicht nur überdurchschnittlich lang, sondern auch sehr anspruchsvoll. Die Berg- und Talbahn bietet – eingebettet in die raue Ardennen-Landschaft – ein abwechslungsreiches Layout, das Fahrer und Material extrem fordert“, sagt Carsten Müller, Leiter Technik Dunlop Motorsport…

Um den Gesamtsieg kämpfen in diesem Jahr zum ersten Mal die Fahrzeuge aus der GT3-Kategorie. Da die Veranstaltung nach FIA-GT3-Reglement ausgetragen wird, werden ausschließlich Reifenspezifikationen eingesetzt, die zuvor von der FIA homologiert worden sind.

Bei dem Langstreckenklassiker in Belgien geht zum ersten Mal auch der
Mercedes-Benz SLS AMG GT3 an den Start. Die Cockpitarbeit im Dunlop bereiften Flügeltürer mit der Startnummer 35 teilen sich auf dem anspruchsvollen Ardennenkurs Kenneth Heyer (Wegberg), Thomas Jäger (München) und der Belgier Stéphane Lemeret. „Für mich ist es generell etwas Besonderes, einen AMG-Mercedes fahren zu dürfen“, sagt Kenneth Heyer. „Jetzt, ganze 40 Jahre später als mein Vater, in Spa anzutreten, ist natürlich ein Traum.“ Damals sicherten sich Vater Hans Heyer und Teamkollege Clemens Schickentanz im legendären Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 AMG auf Dunlop den Klassensieg und wurden Gesamtzweiter bei den 24h von Spa-Francorchamps.

Die Mannschaft von United Autosports setzt drei Audi R8 LMS ein, die alle in der Pro-Am-Kategorie antreten. In dieser Wertung teilen sich Profi- und
Amateurfahrer das Cockpit. Und die Audi-Kundensportfahrzeuge sind mit
prominenten Profis hochkarätig besetzt. Ins Lenkrad der Startnummer 11 greifen die ehemaligen Formel-1-Piloten Mark Blundell (Großbritannien) und Eddie Cheever (USA). Im Schwesterauto mit der Startnummer 12 startet Indy-Sieger Arie Luyendyk (Niederlande), während der dritte Audi R8 LMS (#23) von den Ex-Formel-1-Stars Johnny Herbert (Großbritannien) und Stefan Johansson (Schweden) pilotiert wird.

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