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Der neue Opel Astra GTC

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mit kamera zur verkehrsschildererkennung erhältlich. der neue opel astra gtc

Im Gegensatz zu vielen anderen Coupés ist der Astra GTC ein eigenständiges Modell innerhalb der Opel-Produktfamilie. Bis auf die Gehäuse der Rückspiegel und die Antenne entspricht nicht ein Karosserieteil dem eines anderen Astra-Modells. Diese Sonderstellung setzt sich bis hin zu den Rädern fort: Sechs der sieben verfügbaren Felgendesigns von 17 bis 20 Zoll sind dem GTC vorbehalten.

Ebenfalls exklusiv dem neuen Astra GTC vorbehalten ist die Panorama-Frontscheibe. Für die Wunschausstattung, die ihr Seriendebüt 2006 im Astra GTC-Vorgängermodell feierte, konnten die Opel-Ingenieure im Zuge der Entwicklung insgesamt 11 Patente anmelden. Die große Frontscheibe, die bis zur Mitte des Fahrzeugdaches reicht, bietet ein besonderes Raum-, Seh- und Fahrerlebnis. Im Gegensatz zu üblichen Glasdachlösungen beeinträchtigt hier kein Querholm die Sicht, dadurch genießen Pilot und Co-Pilot sowie die Passagiere im Fond einen ungehinderten Ausblick, wie aus der Kanzel eines Sportflugzeugs.

Prägendes Merkmal der klaren Frontansicht mit der Opel-typischen Bügelfalte auf der Motorhaube ist die Optik der Adleraugen-Scheinwerfer, die sich durch das Tagfahrlicht in Flügelform  auszeichnen. Diese Lichtanordnung bildet die Klammer um das strukturierte Chrom-Markenemblem und den Kühlergrill in Trapezform.

Als erster Astra verfügt der GTC in allen Versionen über ein exklusives Hightech-Detail: die HiPerStrut-Vorderradaufhängung des Insignia OPC. Aufwändig an den Kompaktsportler angepasst, bietet sie verbesserte Handlingeigenschaften und eine direktere Lenkansprache. Die Opel-Ingenieure entwickelten dafür die McPherson-Konstruktion des Astra so weiter, dass sie bei gleichen Aufhängungspunkten die Spreizung um 44 Prozent reduziert und den Störkrafthebelarm um 46 Prozent verkürzt. Die Folge: Durch den verringerten Sturzverlust nimmt die Straßenhaftung zu und das „Antriebszerren“ verringert sich. So umrundet der Astra GTC Kurven neutraler und mit höherer Geschwindigkeit – präzise und mit unmittelbarerer Rückmeldung. Durch die günstigere Radhüllkurve (Platzbedarf des Rades beim Einfedern und Lenken) lassen sich nun auch größer dimensionierte Reifen bis zu einem Raddurchmesser von 20 Zoll aufziehen.

Im Vergleich zur fünftürigen Astra-Limousine liegt die Karosserie des GTC um 15 Millimeter tiefer, während die restlichen Kennzahlen des Fahrwerks leicht erhöht wurden. Aufgrund der längeren hinteren Querlenker vergrößert sich der Radstand um zehn auf 2.695 Millimeter, die Spurweite ist im Vergleich zur Limousine und zur Kombiversion Sports Tourer vorne wie hinten breiter – 1.584 Millimeter (+ 40 Millimeter) vorne und 1.588 Millimeter (+ 30 Millimeter) hinten.

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Die elektrische Servolenkung (Electric Power Steering, EPS) bietet mehrere Vorteile. So nimmt sie bei höheren Geschwindigkeiten sukzessive die Servo-Unterstützung zurück. Der Fahrer kann den Wagen exakter dirigieren als mit einer herkömmlichen Servolenkung. Der zweite wichtige Vorteil der rein elektrischen Variante ist der positive Effekt auf den Verbrauch: Ohne auf eine energiezehrende Servopumpe angewiesen zu sein, greift der Elektromotor stets mit dem bedarfsgerechten Kraftquantum ein und senkt damit den Spritverbrauch.

Mit fünf Aggregaten geht der Astra GTC an den Start. Vier Benziner und ein Turbodiesel stehen im Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS zur Wahl. Ab Anfang  2012 ist zusätzlich der neue 1.7 CDTI (81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS) mit serienmäßiger Start/Stop-Technologie erhältlich. Die OPC-Hochleistungsvariante kommt ebenfalls 2012.

Der Top-Diesel 2.0 CDTI leistet nun 121 kW/165 PS und gibt sein maximales Drehmoment von bis zu 380 Newtonmetern an ein Sechsgang-Schaltgetriebe weiter. Damit beschleunigt der Kompaktsportler in 8,9 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.

Start/Stop ist bei den drei 1,4-Liter-Benzinern ebenfalls Serie. Der 74 kW/100 PS starke Einstiegs-Saugmotor mit manueller Fünfgang-Schaltung begnügt sich mit 5,9 Liter auf 100 Kilometer und emittiert 139 g/km CO2. Die Turbo-Benziner mit Sechsgang-Schaltgetriebe stehen in den Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS zur Verfügung. Beide liefern 200 Newtonmeter maximales Drehmoment zwischen 1.850 und 4.200 min-1 (88 kW) beziehungsweise 4.900 min-1 (103 kW) und benötigen 5,9  Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, entsprechend 139 g/km CO2. Angeführt wird das Motorenportfolio bis auf weiteres vom 132 kW/180 PS starken 1.6 Turbo, ebenfalls mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Das kompakte Kraftwerk beschleunigt den GTC bis auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Alle Astra GTC-Motoren sind – bis auf die Einstiegsversion – serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetrieben gekoppelt. Sechsgang-Automatikgetriebe werden ab Anfang 2012 in Verbindung mit dem 1.4 Turbobenziner und dem 2.0 CDTI Common-Rail-Turbodiesel erhältlich sein.

Zum Platz für fünf Personen kommt der flexible Kofferraum mit einem Ladevolumen von 380 bis maximal 1.165 Liter. Der Stauraum im Cockpit wurde um bis zu 50 Prozent gegenüber dem Vorgänger vergrößert. So fördert beispielsweise die in der Ausstattungslinie INNOVATION serienmäßige elektrische Parkbremse (EPB) die Raumeffizienz im neuen Astra GTC: Im Bereich der Mittelkonsole – dort also, wo Ablagemöglichkeiten besonders gefragt sind – macht sich die EPB bezahlt.

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