Hyundai H1

Kleinbusse: Hohe Durchfall-Quote beim Crashtest

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(dmd). Sie sind praktisch, geräumig und für viele das perfekte Familienfahrzeug. Geht es jedoch um das Thema Sicherheit, gibt es bei den Kleinbussen noch einiges zu verbessern. Bei einem Crashtest der EuroNCAP-Organisation erfüllte nur ein Test-Vehikel die erforderlichen Bedingungen.

Mit fünf Sternen erreichte nur der Ford Transit Custom ein Ergebnis auf dem Niveau normaler Pkw. Der gerade neu aufgelegte Kleinbus überzeugt vor allem mit moderner Sicherheitsausstattung wie Vorhang-Airbags und Spurhalteassistent.

Immerhin für drei Sterne qualifizierten sich der Hyundai H1 und der Fiat Scudo. Der Renault Trafic erhielt lediglich zwei Sterne. Der Fiat ist weitgehend baugleich mit den Modellen Citroen Jumpy und Peugeot Expert, der Renault teilt seine technische Basis mit Opel Vivaro und Nissan Primastar. Bei den acht- bis neunsitzigen Modellen handelt es sich jeweils um die für den Personentransport umgerüsteten Versionen klassischer Kastenwagen. Von den Grundmodellen unterscheiden sie sich vor allem durch zusätzliche Türen und Fenster sowie die Sitze an Stelle der Ladefläche.

Sowohl für die Transporter als auch für die davon abgeleiteten Kleinbusse gelten weniger strenge Sicherheitsvorschriften als für Pkw. Hinzu kommt, dass Nutzfahrzeuge für eine preissensible Klientel entwickelt werden und daher häufig nur wenig Sicherheitsassistenten anbieten. Zudem werden sie deutlich seltener überarbeitet als Pkw. Zum Vergleich: Klassische Vans wie Ford Galaxy oder VW Sharan erreichten bei den letzten EuroNCAP-Crashtests jeweils die Bestwertung von fünf Sternen.

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