BMW-Sprecher: Sicherheitstests bei R1234yf nicht hinreichend

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BMW-Sprecher: Sicherheitstests bei R1234yf nicht hinreichend / CO2 sowohl bei BMW als auch bei Audi als Alternative im Gespräch / Aktuelle Vorabinformation aus Heft Nr. 7, Erscheinungstermin 15.2.2013

Im Streit um das neue Kältemittel bekommt R1234yf-Boykotteur Daimler Unterstützung von Audi und BMW. Beide verlassen eine Expertengruppe mit 13 internationalen Autoherstellern, welche die Sicherheit des "Killer-Kältemittels" R1234yf erneut überprüfen soll. Das berichtet AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe
(Heft 7).

Der US-Ingenieurverband SAE hatte die Hersteller zu der Arbeitsgruppe eingeladen. In bisherigen Untersuchungen hatte der SAE R1234yf stets für sicher erklärt. Dabei stützt sich der Verband hauptsächlich auf Statistiken und sogenannte Fehlerbaumanalysen – nicht aber auf praktische Versuche mit Autos.

Ein BMW-Sprecher erklärte nun gegenüber AUTO BILD, dass man die Methoden des SAE "nicht für hinreichend" halte, um die Sicherheit von R1234yf vollständig beurteilen zu können. BMW werde stattdessen eigene Tests weiter vorantreiben. Diese seien jedoch noch nicht abgeschlossen. Man könne sich langfristig auch CO2 als Kältemittel vorstellen.

Audi betonte, dass man zwar als eigenständige Marke an der SAE-Arbeitsgruppe teilgenommen habe, es jedoch für das zukünftige Kältemittel grundsätzlich nur eine technische Lösung innerhalb des VW-Konzerns geben werde. Für CO2 als Kältemittel der Zukunft hatte sich bereits der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch öffentlich starkgemacht. (Auto Bild)

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