Vorschau – Offizieller Formel 1-Test 2013 in Barcelona

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Ab morgen, Dienstag, steht für die F1-Teams auf der Strecke in Barcelona der zweiten Test des Jahres auf dem Programm. Vier Tage werden die Teams auf dem Circuit de Catalunya testen. Der Kurs gilt als aussagekräftiger Gradmesser, ein Auto, das in Barcelona schnell ist, ist nahezu auf jeder anderen Strecke in der Saison schnell.

Fakten zum Test:

  • Jedes Auto erhält maximal 35 Reifensätze der neuen Pirelli P Zeros. In Barcelona stehen alle Härtegrade zur Verfügung: supersoft, soft, medium und hart. Außerdem liefert Pirelli den Intermediate Cinturato Green und den Regenreifen Cinturato Blue. Insgesamt dürfen die Teams pro Saison 100 Reifensätze pro Saison bei Tests einsetzen. Pirelli wählt für Barcelona 20 Sätze pro Auto aus. Die Teams dürfen sich 15 weitere Reifensätze aussuchen, die sie testen möchten. Alle Reifen, die beim vorigen Test in Jerez nicht zum Einsatz kamen, dürfen in Barcelona genutzt werden.
  • Barcelona ist eine anspruchsvolle Strecke für die Reifen. Vor allem der linke Vorderreifen wird gefordert, denn der 4,655 Kilometer lange Kurs hat viele Rechtskurven. In Kurve drei wird die meiste Energie durch den linken Vorderreifen geleitet: umgerechnet 3,9 G. Auch die Hinterreifen werden stark beansprucht, sie müssen vor allem bei den langsameren Kurven für ausreichend Traktion sorgen.
  • Der dritte Streckenabschnitt ist mit seinen unterschiedlichen Kurven sehr anspruchsvoll. Beim Setup der Autos müssen die Teams einen Kompromiss eingehen, um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Im Test werden dagegen viel mehr Parameter verändert als während eines Rennwochenendes, um zu ermitteln, wie sich Veränderungen des Setups auf Autos und Reifen auswirken.

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