Radfahrer Airbag

Radfahrer-Airbag und die Frisur hält!

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Als ich das Bild sah war mein erster Gedanke: wow, voll die neue Lagerfeld Kollektion! Aber, welch Überraschung – das ist sie nicht. Des Meisters neue Muse. Sondern in dieser Meldung geht es um einen Radfahrer-Airbag. Er bläst sich bei einem Unfall rund um den Kopf den Radlers auf und bietet eine Alternative für alle, die keine Lust haben, beim Radeln einen Helm zu tragen. Erfunden hat ihn die Schwedin Terese Alstin vor allem für Zeitgenossen, die sich unter einem Helm nicht wohl fühlen oder Angst um ihre Frisur haben.

Sichtbarer Teil des Konzepts ist der Kragen. Dieser wird dezent als Kragen um den Hals getragen, entfaltet sich erst bei Bedarf und umschließt dann den Kopf des Radfahrers. Die Außenhülle lässt sich der jeweiligen Kleidung anpassen. Der Airbag selbst besteht aus zwei miteinander verbundenen Schichten. Der für die Außenhaut eingesetzte Nylonstoff ist gegen Schürfen auf Asphalt besonders haltbar ausgelegt.

Der Airbag öffnet sich innerhalb einer Zehntelsekunde. Der Druck des einströmenden Gases wird über mehrere Sekunden aufrecht gehalten, sodass der Radler nicht nur beim ersten Aufprall geschützt ist. Der Generator für die Druckbefüllung befindet sich in einem Behälter hinter dem Kragen am Rückgrat des Fahrers. Dabei handelt es sich um einen Kaltgas-Generator mit Helium – einer der kleinsten Generatoren, der ähnlich auch in Motorradhelmen mit Airbag eingesetzt wird.

Der Hövding ist in zwei Größen lieferbar: Small bis 37 cm und Medium mit mehr als 37 cm Kragenweite. Die Kollektion wird kontinuierlich weiter entwickelt. Der Airbag wiegt rund 750 Gramm und kostet 399 Euro. (dmd)

Jetzt so mein Gedanke: warum lässt man das Teil nicht aufgeblasen auf dem Kopf? Könnte man auch einen Akku-Fön einbauen und als mobile Trockenhaube benutzen. Außerdem praktisch wenn es regnet. Wäre auch gut für die Frisur. Ich finde der Radfahrer Airbag hat Zukunft – aber nur mit Fön! Den Radfahrer-Airbag muss unser Bundes-Ramses unbedingt zur Pflicht machen!

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