Bosch Radar Le Mans

Corvette Racing arbeitete mit Bosch Radarsystem bei 24 Stunden von LeMans

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Das Arsenal an Elektronik wird bei Renneinsätzen nicht weniger. Im Gegenteil. Steuergeräte, Displays, Datenspeicher, Telemetrie-Systeme, Starter, Generatoren und Sensoren gehören zum Standard. Doch beim diesjährigen (2013) 24 Stunden Rennen von Le Mans setzte das Corvette Racing Team erstmals auf eine neue Radar-Technik.

Ein radarbasiertes System zur Kollisionsvermeidung von Bosch. Die Idee, die hinter dem Einsatz steckt: Gerade bei Langstreckenrennen birgt der Geschwindigkeitsunterschied der Fahrzeuge ein hohes Gefahrenpotenzial, wenn die schnellen Fahrzeuge der LMP-Prototypenklassen die seriennahen GTE-Fahrzeuge überrunden.

Das neue System basiert auf einem Long-Range-Radarsensor (LRR3) von Bosch, der an der Rückseite des Fahrzeuges verbaut ist. Dieser “sieht” rund 250 Meter weit hinter das Fahrzeug und erfasst gleichzeitig bis zu 32 Objekte sowie deren Abstand und Relativgeschwindigkeit zum eigenen Auto. Kombiniert mit einer Videoaufnahme zeigt das System dem Fahrer auf einem Display im Cockpit die Fahrzeuge an, die sich hinter ihm befinden, wie schnell sie sich nähern und auf welcher Seite sie überholen. Der Fahrer erkennt so jederzeit, was hinter ihm passiert – ein Riesenvorteil gerade bei Regen und Nachtfahrten. Mal sehen, wann wir diese Technik in unseren Straßenautos haben… (Foto: BOSCH)

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