autokindersitz

Test Auto Kindersitze

Die Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC 16 Autokindersitze getestet. Überfällig, denn Kindersitze haben eine wichtige Schutzfunktion. Mal krachen sie mit 64 km/h frontal gegen ein Hindernis, mal müssen sie einen Seitenaufprall mit Tempo 50 überstehen.

Sieben Autokindersitze schützen ihre Insassen bei Unfällen „sehr gut“ und „gut“ und sind auch in punkto Schadstoffe in Ordnung. Fünf Modelle fielen im Test durch. 

Test Autokindersitze
Die Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC 16 Autokindersitze getestet. Foto: Stiftung Warentest

Die Babyschale Nania Baby Ride und die baugleiche Osann Baby Ride schützen ihre kleinen Insassen bei einem Seitenaufprall nicht. Die Stiftung Warentest bewertet sie mit „Mangelhaft“.

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Das rückwärts befestigte Modell Axkid Kidzofix fällt beim Frontalaufprall durch. Es reißt sich aus seiner Isofixverbindung und fliegt durch das Fahrzeug. Zudem enthält der Bezugsstoff höhere Mengen des Weichmachers DEHP, der in Spielzeug seit Jahren verboten ist. Für die Tester ist er deshalb ein „mangelhafter“ Sitz.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in höherer Konzentration wurden beim Römer Max-Fix in den Pads der Hosenträgergurte gefunden. Kinder könnten daran lutschen, Deshalb lautet auch für diesen Sitz das Urteil „Mangelhaft“.

Im Test „sehr gut“ abgeschnitten hat der Cybex Juno 2-Fix*. „Gut“ waren u.a. die Sitze Casualplay Q-Retraktor Fix*, Römer Kidfix Sict* und Recaro Monza Nova 2.

Der ausführliche Test erschien in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist auch unter www.test.de/kindersitze abrufbar.

Den Kindersitz Testsieger gibt es u.a. bei Amazon:

Hinweis bei Produkttests: Bitte immer auf das Veröffentlichungsdatum achten. Die Hersteller können in der Zwischenzeit nachgebessert haben, ohne uns darüber zu informieren!

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