Schnauze voll von Kaltland? Miet dir doch einen Caravan

Ich kam, sah, besichtigte und lieh mir einen Caravan oder Wohnmobil aus. Geht das so einfach? Und was gilt es beim Leihen von Wohnmobil, Reisemobil und Caravan zu beachten? Autodino und InterCaravaning geben Tipps für das Mieten des mobilen Heims.

Das richtige Fahrzeug – Wohnwagen oder Wohnmobil?
Die Wahl des richtigen Fahrzeugs ist eine Frage der persönlichen Urlaubs-Philosophie und -wünsche. Für Camper, die gerne rund um den Urlaubsort Touren in die Umgebung unternehmen möchten, ist der Wohnwagen ideal. Er bleibt auf dem Campingplatz und die Urlauber sind mit dem PKW auch in engen Gassen und Serpentinen mobil.

Das Reisemobil dagegen ist ideal für Urlauber, deren Weg das Ziel ist – die dort bleiben, wo und wie lange es ihnen gefällt und mit dem Rad oder per Pedes die Umgebung erkunden. Aber auch der Preis, die Anzahl der Mitreisenden und die erforderliche Fahrerlaubnis entscheiden über die Wahl des Fahrzeugs.

Preise vergleichen und sparen
Die Kosten für die Anmietung eines mobilen Heims hängen von Größe, Ausstattung und Reisezeit ab. Wer kann, bucht außerhalb der Schulferien – das spart bares Geld. Besser ist es, Angebote zu vergleichen und auf spezielle Rabattaktionen zu achten. InterCaravaning schenkt allen Mietern, die bis zum 31. Januar bei der Fachhandelskette ein Fahrzeug buchen, die Stellplatzgebühren für vier Tage Urlaub auf einem der Partnercampingplätze.

Mietpreise für Caravans oder Reisemobile werden immer pro Tag berechnet, die Mindestmietzeit beträgt eine Woche. Hinzu kommen eine Servicepauschale für die Bereitstellung des Fahrzeugs inklusive einer Gasflasche sowie die Kaution. Eine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung ist in der Regel inklusive. Die Selbstbeteiligung entspricht meist der Höhe der Kaution und wird im Schadensfall damit verrechnet. Oft wird auch eine Zusatzversicherung zur Reduzierung der Selbstbeteiligung empfohlen.

Urlaubsabenteuer mit und ohne Kinder
Caravans oder Wohnmobile sind ideal zum Verreisen mit Kindern. Bei Reisemobilen sollte man darauf achten, dass ausreichend Schlafplätze und Sitzplätze mit Dreipunktgurten vorhanden sind. Für Paare kann bereits ein gut ausgestatteter Kastenwagen eine flexible und kostengünstige Wahl sein.

Keine Hürden bei der Fahrerlaubnis
Mit dem Führerschein der Klasse 3 (vor 1999) dürfen Autofahrer nahezu jedes Reisemobil lenken und jeden Wohnwagen ziehen. Etwas anders sieht es bei der Fahrerlaubnis B aus, die nach 1999 ausgestellt wurden. Hier darf das bewegte Fahrzeug das Gesamtgewicht von 3,5 t nicht überschreiten. Die Hersteller sind jedoch längst darauf eingestellt und bieten komfortable und großzügig ausgestatte Reisemobile an, die auch mit einem B-Führerschein gefahren werden dürfen.

Für das Ziehen eines Caravans muss eine zusätzliche Erlaubnis erworben werden. Seit Januar 2013 gibt es den B96-Führerschein, der den Erwerb dieser Zusatzqualifikation deutlich leichter macht. Mit dieser Erweiterung dürfen Inhaber eines B-Führerscheins PKW-Anhänger-Kombinationen bis 4,25 t bewegen. Nach einer eintägigen Schulung können damit etwa 90 Prozent der auf dem Markt verfügbaren Caravans gezogen werden. Eine Prüfung ist nicht nötig und der B96-Führerschein ist deutlich günstiger als die Fahrerlaubnis BE.

Übergabe & Rückgabe
Für die Übergabe und Rückgabe des mobilen Heims sollten sich Urlauber ausreichend Zeit nehmen. Gemeinsam mit dem Vermieter wird der Zustand des Fahrzeugs von innen und außen geprüft – bestenfalls bei Tageslicht. In einem Protokoll werden die wesentlichen Punkte festgehalten. Hierzu gehört auch die Überprüfung der Vollständigkeit des Zubehörs und Inventars. Für Geschirr, Bettwäsche und Handtücher müssen Reisende in den meisten Fällen selbst sorgen. Vor der Rückgabe sind bei vielen Anbietern der Innenraum und die Toilettenkassette zu reinigen sowie der Wassertank zu leeren.

Also – Lust bekommen? In unserer Reisemobile-Caravan Kategorie oder bei Intercaravaning gibt’s mehr Infos zum Thema.

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