Dodge Challenger SRT Hellcat

WTF ist downsizing? 707 PS Kompressor PS Dodge Challenger SRT Hellcat

Dodge Challenger SRT HellcatWTF is downsizing??

Das Kürzel SRT in der vollständigen Modellbezeichnung des Hellcats steht bekanntlich für „Street and Racing Technology“. Und mindestens im Fall des Challenger SRT Hellcat ist dieser Name absolut Programm: Der neue König der Muscle-Cars fühlt sich im Straßenverkehr gleichermaßen wohl wie auf der Rennstrecke oder dem 1/4-Meilen-Dragstrip. Der martialische 6,2-Liter-V8-Motor des Dodge Challenger SRT Hellcat basiert im Kern auf dem mit 6,4 Litern Hubraum sogar noch etwas größeren 492-PS-Triebwerk des „kleinen Bruders“ Challenger SRT 392.Im Gegensatz zu diesem frei saugenden Achtender verfügt das wilde Hellcat-Herz jedoch über eine Aufladung mittels eines leistungsstarken Zwei-Schaufel-Kompressors. Zudem wurden rund 90 Prozent der Motorbauteile nochmals überarbeitet und auf maximalen Power-Output hin optimiert. Unterm Strich stehen 707 PS und ein maximales Drehmoment von 881 Nm, die der Hellcat in den Antriebsstrang drückt.

Wahlweise ist die Höllenkatze mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer 8-Stufen-Automatik erhältlich. Letztere lässt sich mittels am Lenkrad angebrachter Schaltwippen bedienen und verfügt über eine „Rev-Matching“-Funktion, die beim Herunterschalten automatisch Zwischengas gibt – ein akustisches Feuerwerk! Überhaupt grollt der Challenger SRT Hellcat – nomen est omen – höllisch böse und abgrundtief aus den Endrohren seines „Dual Straight-Throught“-2-Inch-Auspuffsystems.

So gerüstet katapultiert sich der Hecktriebler in nur rund 3,7 Sekunden auf 100 km/h und presst seine Nase auf Anforderung mit mehr als 320 km/h in den Fahrtwind.

Apropos Nase: Jene ist das deutlichste Erkennungsmerkmal des Spitzen-Challengers. Denn gegenüber seinen zahmeren Brüdern wurde die Front des Hellcats vollständig überarbeitet.

In den Radhäusern des unumstrittenen Topmodells der Challenger-Baureihe rotieren 9,5×20 Zoll messende und SRT-exklusive „Slingshot“-Felgen in Mattschwarz mit Bereifung der Dimension 275/40R20 rundum.


Hinter den Rädern lauert eine kraftvolle Brembo-Bremsanlage im XXL-Format darauf, endlich zubeißen zu dürfen: Die größte Anlage, die jemals serienmäßig in einem Dodge verbaut wurde, nimmt an der Vorderachse 390-mm-Bremsscheiben mit 8-Kolben-Sätteln in die Zange, während an der Hinterachse 4-Kolben-Sättel auf 360-mm-Scheiben einwirken.

Serienmäßig wird der Dodge Challenger SRT Hellcat übrigens mit zwei verschiedenen Schlüsseln ausgeliefert: einem schwarzen und einem roten. Während der schwarze Schlüssel die Leistung auf alltagstaugliche 500 PS und die Maximaldrehzahl auf 4.000 U/min begrenzt sowie weitere „Zähmungen“ des Hellcats vornimmt, entfesselt der rote Schlüssel die volle und ungehemmte Power! (Alle Beschränkungen des schwarzen Schlüssels lassen sich durch einen vierstelligen Pin umgehen.)

Ein individuell anpassbares 7-Zoll-Driver Information-Display informiert den Piloten über alle wichtigen Fahrzeugdaten seiner Maschine. Zudem bietet der Challenger mit drei wählbaren Drive-Modes sowie diversen anderen Einstellungsmöglichkeiten insgesamt mehr als 125 Anpassungsmöglichkeiten, die direkten Einfluss auf das Fahrverhalten haben.

Inklusive seiner umfangreichen Serienausstattung ist der Dodge Challenger SRT Hellcat bei GeigerCars.de in München bereits ab einem Basispreis von 86.000 Euro inkl. MwSt. erhältlich – und damit im Vergleich zu europäischen Fahrzeugen seiner Leistungsklasse ein überaus günstiges Angebot.

Technische Daten, Dodge Challenger SRT Hellcat

Motor: V8-Ottomotor mit Kompressoraufladung
Hubraum: 6.166 ccm
Leistung: 520 kW / 707 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 881 Nm bei 4.600 U/min
Getriebe: 6-Gang-Tremec-Schaltgetriebe / 8-Stufen-Torqueflite-Automatik
Verbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 20,1/9,7/13,6 l pro 100 km (Super)
Beschleunigung 0-100 km/h: ca. 3,7 Sek.
Höchstgeschwindigkeit: >320 km/h
Co2-Ausstoß, kombiniert: 318 g/km
Energieeffizienzklasse: G
Emissionsklasse: EURO5
Grundpreis: ab 86.000 € (Fotos: GeigerCars)

Ein Kommentar

  1. Alleine dieser Ami-Motor ist ein Genuss. Und der Scheibenwischermotor dieses Challenger steckt bei unseren Golfs als Antrieb unter der Haube! 🙂

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