Audi e-tron

Audi e-tron-Prototyp im Faraday‘schen Käfig

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42 mal 32 mal 25 Meter misst der Faraday‘sche Käfig des Siemens Hochspannungs-Prüffelds im Schaltwerk Berlin. Mittendrin: der Audi e-tron-Prototyp. In der weltweit größten Produktionsstätte für Schalttechnik erforscht ein Team aus Elektrikern und Ingenieuren eine Blitzstoßspannung von bis zu drei Millionen Volt.

Die 1958 erbaute Parabelhalle beherbergt dafür einen haushohen Stoßspannungsgenerator. Ein Licht-Blitz tanzt mit einem pulsierenden Brizzeln über das Autodach und erhellt die 25 Meter hohe Halle.

Die Expertenhaben einen Spannungsüberschlag gezielt auf das Auto geleitet. Dieses Experiment steht sinnbildlich für einen Jahrtausende alten Menschheitstraum: das Einfangen von Blitzen und die Nutzung deren Energie.

Zwar lässt sich ein Elektroauto auch heute noch nicht mit einem Blitz laden, doch sind die Ingenieure der Vision des blitzschnellen Aufladens bereits einen Schritt näher gekommen. Die Serien­version des Audi e-tron-Prototypen kann als erstes Automobil im Markt mit bis zu 150 kW laden. (Foto: Audi)

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