Tipps für den Kauf eines Fahrzeuges – neu oder gebraucht

Wer einen Neuwagen oder Gebrauchtwagen versichern will, muss sich über zahlreiche Fragen Gedanken machen. Angefangen vom Umfang des Versicherungsschutzes über gegebenenfalls sinnvolle Zusatzversicherungen bis hin zum besten Anbieter. Um sicherzugehen, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, sollte man unbedingt einen Preisvergleich durchführen bzw. die Kfz-Versicherung online vergleichen. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, die passendste Versicherung auszuwählen.

Gibt es empfehlenswerte Kfz-Versicherungen?

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es unter den Kfz-Versicherungen nicht. Zu unterschiedlich sind die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Versicherten. Wer eine günstige Autoversicherung mit einem guten Leistungsumfang sucht, sollte einen Versicherungsvergleich durchführen oder die Tarife einer Kfz-Versicherung online vergleichen.

Eine optimale Versicherung lässt sich oftmals auf Basis des Tarifmodells finden. Der Kfz-Versicherer Friday bietet seinen Kunden beispielsweise ein Tarifmodell auf Basis der Laufleistung an. Vor allem für Fahrer, die ihr Kfz eher selten nutzen, ist dies ein sehr vorteilhaftes Modell mit geringen Beiträgen. Wer sich nicht zwischen mehreren Versicherungen entscheiden kann, sollte sich im Zweifelsfall für eine Kfz-Versicherung mit gutem Image und ausgezeichneten Kundenbewertungen entscheiden.

Worauf muss man ich beim Abschluss der Kfz-Versicherung achten?

• Auslandsschadenschutz: Bei der schuldlosen Verwicklung in einen Unfall im Ausland reguliert die Haftpflichtversicherung direkt den Schaden mit der ausländischen Versicherung.
• Deckungssumme: Gegen einen geringfügig höheren Beitrag bieten viele Versicherungen eine wesentlich höhere Deckungssumme als die gesetzlich vorgeschriebene an.
• Neuwertentschädigung: Neuwagen und teure Gebrauchtwagen verlieren oftmals schnell an Wert. Die Neuwertentschädigung stellt sicher, dass der Versicherte bei einem Totalschaden den Neuwert seines Pkw erhält.
• Wildunfälle: Sie sind in der Teilkaskoversicherung nicht selten auf Haarwild wie Rehe und Hirsche beschränkt. Manche Versicherungen decken auch Schäden mit anderen Tieren ab.

Ist eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung sinnvoller?

Wer sich ein neues Auto anschafft, egal, ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen, muss sich Gedanken über den besten Versicherungsschutz machen. Da der Abschluss einer Haftpflichtversicherung in Deutschland verpflichtend ist, beschränkt sich die Frage darauf, ob eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung die sinnvollere Alternative ist. Zur Beurteilung der besten Autoversicherung sollte jeder Versicherungsnehmer den Leistungsumfang von Teil- und Vollkasko kennen. In der Teilkaskoversicherung sind folgende Leistungen versichert:

  • Diebstahl
  • Glasschäden
  • Wildschäden
  • Elementarschäden (bspw. durch Blitzschlag, Sturm, Hagel und Überschwemmung)
  • Brand- und Explosionsschäden

Nicht versichert sind in der Teilkaskoversicherung vom Fahrer selbst verursachte Schäden. Diese werden nur durch die Vollkasko abgedeckt. Außerdem zahlt die Vollkaskoversicherung in Fällen, in denen das Kfz durch Vandalismus beschädigt wurde oder ein Unfallgegner Fahrerflucht begangen hat.

Eine pauschale Aussage darüber, welcher Schutz sinnvoller ist, lässt sich nicht treffen. Die Antwort auf die Frage Teilkasko oder Vollkasko hängt im Wesentlichen vom Wert des zu versichernden Autos ab. Bei teuren Neuwagen oder Gebrauchtwagen empfiehlt es sich, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, um auch bei Vandalismus oder einem selbst verursachten Unfall einen Versicherungsschutz zu genießen.

Wie viel kostet eine Vollkaskoversicherung?

Autodino will haben Hot RodDas Spektrum an Vollkaskoversicherungen ist zu groß, um diese Frage mit einem exakten Euro-Betrag zu beantworten. Einerseits gibt es keine gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf den Leistungsumfang von Kaskoversicherung. Andererseits berücksichtigt jede Versicherung unterschiedlich Faktoren der Versicherten.

Für die Beitragshöhe einer Vollkaskoversicherung ist nicht nur die Typ- und die Regionalklasse des Fahrzeugs von Bedeutung. Auch der Stellplatz des Pkw spielt eine Rolle. Einen wesentlichen Einfluss auf die Kosten einer Vollkaskoversicherung hat auch der gewählte Selbstbehalt.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der Versicherungsbeitrag. Mit einem sehr hohen Selbstbehalt (bspw. i.H.v. 2.500 Euro) kann man bei einer Autoversicherung gut 200 Euro jährlich sparen. Die genauen Kosten einer Vollkaskoversicherung lassen sich mit einem Kfz-Versicherung Rechner ermitteln.

Aufgrund der zahlreichen Tarife bietet sich auch ein Versicherungsvergleich an. Fahrer, die seit langer Zeit unfallfrei unterwegs sind, profitieren bei einer Vollkasko übrigens von ihrer hohen Schadenfreiheitsklasse.

Welche Zusatzversicherungen sind sinnvoll?

Neben der Frage, ob bei der Kfz-Versicherung nur eine Haftpflicht oder auch eine Teilkasko- bzw. Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden soll, können im Zusammenhang mit dem Abschluss einer neuen Autoversicherung auch zahlreiche Zusatzversicherungen gewählt werden. Die folgenden sind für alle Fahrer und Fahrzeuge sinnvoll:

  • Der Kfz-Schutzbrief: Eine Panne oder ein Unfall kann schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Bereits die Kosten für das Abschleppen des Fahrzeugs summieren sich oftmals auf einen höheren dreistelligen Euro-Betrag. Für diese Fälle lohnt sich der Abschluss eines Kfz-Schutzbriefs. Ein Schutzbrief hilft bei Pannen und Unfällen nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell. Nicht selten ist der Abschluss dieser Zusatzversicherung bei einer Kfz-Versicherung wie Friday günstiger als bei einem Automobilclub.
  • Die Fahrerschutz-Versicherung: Erleidet der Fahrer bei einem selbst verursachten Unfall einen Personenschaden, zahlt weder die gegnerische noch die eigene Haftpflichtversicherung. Der finanzielle Schaden für einen wochenlangen Verdienstausfall und notwendige Unterstützungsleistungen, wie z. B. eine Haushaltshilfe, kann sehr hoch sein. Ein Fahrerschutz-Versicherung deckt diese Kosten.
  • Die Rabattschutz-Versicherung: Autofahrer, die nach jahrelanger unfallfreier Fahrt eines Tages einen Unfall erleiden, wissen, dass im Folgejahr die Autoversicherung nicht selten um einiges teurer wird. Schuld ist die Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts. Wer eine derartige Rückstufung verhindern will, sollte eine Rabattschutz-Versicherung abschließen. Sie gewährleistet, dass der Schadenfreiheitsrabatt auch nach einem Unfall erhalten bleibt.

Wie berechnet die Autoversicherung den Beitrag?

Selbstverständlich ist die Antwort auf diese Frage bei allen Versicherungen top secret. Jede Kfz-Versicherung hat ihr individuelles Tarifsystem, in dem eine Vielzahl von Faktoren unterschiedlich gewichtet werden. Zwei der entscheidendsten Faktoren für die Beitragshöhe einer Kfz-Versicherung sind bei allen Tarifen die Typ- und die Regionalklasse. Sie bilden ab, wie hoch die Schadenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Fahrzeugs liegt und welches Schadenrisiko in der Wohnregion des Versicherten gegeben ist. Darüber hinaus spielt auch das Alter des Versicherungsnehmers bei fast allen Autoversicherungen eine Rolle.

Beitragsrelevant ist ebenso, ob der Fahrer zu einer bestimmten Personengruppe mit niedrigerem Schadenrisiko zählt (z.B. Beamter oder Eltern). Auch die jährliche Kilometerleistung des versicherten Pkw ist ausschlaggebend für die Höhe der Kfz-Versicherung. Nicht zuletzt beeinflusst auch die Zahlungsweise den Versicherungsbeitrag.

Fazit zur Autoversicherung

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Die perfekte Kfz-Versicherung für alle Fälle gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die individuellen Bedürfnisse von Autofahrer und zu umfangreich ist das Angebot auf dem Versicherungsmarkt. Wer die für seinen Neuwagen, Gebrauchtwagen oder Zweitwagen am besten passende Autoversicherung finden will, sollte unbedingt einen Versicherungsvergleich durchführen.

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