Ener-G-Force_1

Das Jahr 2025. Gibt es ein G-eländewagen nach dem Mercedes G? Nein. Aber es könnten den Ener-G-Force geben. – Offroad der Zukunft

Wegerecht, auch wo kein Weg existiert – nicht nur Arnold S. hätte seinen Spass!

Wir schreiben das Jahr 2025. Die “richtige” Polizei (die es nur in den USA gibt),  muss sich auf noch vollere Straßen mit elektronisch überwachtem und gelenktem Verkehr, eine stark gewachsene Bevölkerung und ein geändertes Verhalten der Menschen einstellen. Die Gesetzeshüter müssen sich auf noch vollere Straßen mit elektronisch überwachtem und gelenktem Verkehr, eine stark gewachsene Bevölkerung und ein geändertes Verhalten der Menschen einstellen.

Die neue Zeit erfordert neue Einsatzfahrzeuge für die Polizei. Sie müssen auch abseits der Straßen jeden denkbaren Einsatzort auf kürzestem Weg zuverlässig erreichen und dabei dank alternativer Antriebe extrem umweltschonend sein. Ausgeprägte Green-Car-Eigenschaften und Geländegängigkeit gehören deshalb zu den Grundtugenden für ein Polizeiauto im Jahr 2025.

Zurück zur Jetzt-Zeit. Die Los Angeles Design Challenge 2012 blickt weit nach vorn und sucht das „Highway Patrol Vehicle 2025“. Und wie sich die Gene des Offroad-Klassikers aus dem Jahr 1979 auch in ferner Zukunft durchsetzen könnten, will Mercedes-Benz mit dem “Ener-G-Force”, einer coolen Design-Studie demonstrieren. Und so wie das Gerät aussieht, könnte es Polizei und Einsatzkräfte wohl in beinahe jedem Winkel der Erde unterstützen.

Die kleinen Fensterflächen machen das Polizeifahrzeug zu einem sicheren Kokon für die vielen Gefahren ausgesetzten Gesetzeshüter. Ins Dach integrierte Rundumleuchten schaffen unübersehbare Aufmerksamkeit, die markante Front lässt keinen Zweifel an der achtungsgebietenden Präsenz der Polizei und die riesigen Räder garantieren Wegerecht, auch wo kein Weg existiert.

Der Ener-G-Force nimmt recyceltes Wasser in Tanks auf dem Dach auf und leitet dieses an den „Hydro-Tech Converter“ weiter. Er wandelt diese natürliche, erneuerbare Ressource in Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen um. Die Speichereinheiten für die gewonnene elektrische Energie befinden sich gut zugänglich in den markanten Seitenschwellern. Der Ener-G-Force emittiert nur Wasser, hat eine Reichweite von rund 800 Kilometern und ist damit ein wirkliches Green Car. Vier Radnabenmotoren sorgen für Vortriebskraft, deren Leistung eine Hochleistungselektronik sensibel und für jedes Rad einzeln dem jeweiligen Terrain anpasst. Dazu detektiert der topografische Rundumscanner „Terra-Scan“ auf dem Dach ständig das Umfeld des Fahrzeugs und reguliert danach Federung, Dämpfung und andere Fahrwerksparameter für die beste Traktion auf dem jeweiligen Untergrund, gleichgültig ob Gelände oder Straße. Die markant ausgeformten Seitenschweller enthalten die Energie-Speichereinheiten oder schnell austauschbare Batteriepacks. Die Beleuchtung der Seitenschweller zeigt durch farbliche Veränderungen gleichzeitig den Betriebs- und den Ladezustand der Energiepacks. Ins Dach integriert sind ein Dachgepäckträger und Zusatzleuchten. Das Ganze wirkt wie aus einem Guss. Das Gesamtpaket dieses Design-Modells ist formal wie funktional eine cleane Sache.

Natürlich ist der Entwurf des Ener-G-Force für die Los Angeles Design Challenge pure, gerenderte Science Fiction. Die Idee des Geländewagens der Zukunft hat die Designer des Advanced Design Studios von Mercedes-Benz in Carlsbad, Kalifornien allerdings so fasziniert, dass sie die Fiktion der Polizeivariante zu einer zivilen Version weiterentwickelt und sogar als 1:1?Modell auf die Räder gestellt haben. (fotos: Mercedes)

Der Ener-G-Force, hoffentlich erlebt Arnold S. das noch. Dann heißt es nur: I’ll be back!

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