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Mercedes-Benz Fahrzeugnotruf eCall

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Die Europäische Kommission verlangt ab 2015 die verbindliche Einführung eines Fahrzeugnotrufs. Ein System das einen schweren Unfall auch ohne Mitwirkung des Fahrers an eine Notrufzentrale meldet und so Leben retten kann, da es im Notfall auf jede Minute ankommt. Mercedes führt dieses System mit Namen “Fahrzeugnotruf eCall” nun schon heute ein. Das ist schön. Nur leider nützt es nur denjenigen Kunden/Fahrern eines neuen Autos mit der neuesten Version des Multimedia-Systems COMAND Online. Das ist weniger schön. Nun gut, ABS und ESP gab es anfangs auch nicht in jedem Golf.

Und so funktioniert das Notruf-System eCall bei Mercedes

Werden die Airbags oder Gurtstraffer ausgelöst und ist COMAND Online mit einem Mobiltelefon verbunden, werden die exakte GPS-Position des Fahrzeugs und dessen Fahrgestellnummer (VIN) per SMS an die Notruf- und Serviceleitstellen des Bosch Communication Center gesendet, die Positionsdaten dabei auch parallel per DTMF-Verfahren (Doppeltonmehrfrequenz). Selbst wenn die Insassen bewusstlos sind oder zum Beispiel auf einer Urlaubsreise gar nicht genau wissen, wo sie sich befinden, können die vom Communication Center alarmierten Rettungskräfte genau und schnell informiert werden.

Außerdem baut das Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit eine Sprachverbindung zum Bosch Communication Center auf. Besonders praktisch und unter Umständen im Notfall hilfreich: Kommuniziert wird dabei nicht in der jeweiligen Landessprache, sondern in jener Sprache, die der Fahrer bei COMAND Online eingestellt hat. Auch manuell lässt sich ein Notruf absetzen, da sich der Eintrag „Mercedes-Benz Notruf“ immer an erster Stelle des Telefonbuchs befindet. Geografisch wird eCall in mehreren Stufen eingeführt: Am 1. Juni 2012 startete der automatische Notruf in neun europäischen Ländern – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Niederlande sowie der Schweiz. Ab dem 01. Januar 2013 kommen mit Norwegen, Finnland, Litauen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Portugal, Luxemburg und Malta zehn weitere Länder hinzu.

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