Der ADAC arbeitet am Aufbau eines eigenen bundesweiten Werkstatt-Netzes. Wie AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe (Heft 43, 25.10.2013) berichtet, bestätigte der Automobilclub Planungen, wonach es bis Jahresende zehn ADAC-Werkstätten geben werde.
Doch das ist nur der Anfang: Bis 2014 sollen deutschlandweit insgesamt 135 ADAC-Betriebe entstehen, so das Blatt.Diese Zahl nennen Experten des europäischen Netzwerks freier Kfz-Unternehmen (IAM-Net). Zwar betont der ADAC gegenüber AUTO BILD, dass kein eigenes Werkstätten-Netz geplant sei, dennoch fürchtet das freie Kfz-Gewerbe den Einstieg des Verkehrsclubs.
Der Grund: Clubmitglieder sollen bis zu zehn Prozent Rabatt auf die Arbeitsleistung bekommen. Das würde den Preisdruck auf die freien Werkstätten erhöhen, die schon jetzt nur schwer mit großen Werkstattketten wie ATU oder Pitstop konkurrieren können.
IAM-Net-Chef Ralf Galow gegenüber AUTO BILD: „59 Prozent aller Autofahrer sind im ADAC. Neben gesellschaftlicher Verantwortung stellt sich hier auch eine kartellrechtliche Frage.“ (Auto Bild)
Von mir aus soll der ADAC Werkstätten aufmachen. Konkurrenz belebt das Geschäft!!