Porsche 911 GT3 RS

Stärkster 11er Sauger: Porsche 911 GT3 RS

Anzeige

“Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann!” (Loriot). Nun der Porsche 911 GT3 RS kann das auch. Ist er doch der stärkste Serien-911er mit Saugmotor. Und verblasen kann dieser 11er so ziemlich alles und jeden. Vorstellung:

Die Porsche Motorsportabteilung präsentiert auf dem Genfer Automobil Salon (8. – 18. März 2018) den nächsten Leckerbissen aus Weissach: den 911 GT3 RS mit Rennsportfahrwerk und 383 kW / 520 PS starkem Vier-Liter-Hochdrehzahl-Saugmotor. Der neue Hochleistungssportwagen wurde auf Basis des 911 GT3 entwickelt und nochmals geschärft. Er beschleunigt in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 312 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Innerhalb eines Jahres stellt Porsche damit nach dem 911 GT3 und dem 911 GT2 RS den dritten GT-Sportwagen mit Straßenzulassung vor. So entstand zum leistungsgesteigerten Triebwerk eine Fahrwerkabstimmung, die mit ihrer neu kalibrierten Hinterachslenkung auf höchste Dynamik und Präzision ausgelegt ist.

Die Optik der gewichtsoptimierten, breiten Karosserie mit dem typischen starren Heckflügel wird von der Aerodynamik bestimmt. Auch im Interieur herrscht Renn-Atmosphäre. Die Vollschalensitze aus Carbon bieten auch bei hoher Querbeschleunigung sicheren Seitenhalt. Leichtbau-Türtafeln mit Ablagenetz und Schlaufen statt Türöffnern, eine reduzierte Dämmung sowie die neue Leichtbau-Fondabdeckung unterstreichen den konsequenten Umgang mit dem Material.

Mit dem Triebwerk des neuen Porsche 911 GT3 RS läuft der vier Liter große Sechs-Zylinder-Saugmotor von Porsche zur Höchstform auf: Der Boxermotor leistet 20 PS mehr als im Vorgängermodell und im 911 GT3. Zusammen mit einer Drehzahlspanne, die bis 9000 Umdrehungen pro Minute (U/min) reicht, gibt er sich als reinrassiger Sportmotor. In Kombination mit dem speziell abgestimmten Sieben-Gang-PDK lassen sich mit dem Hochleistungstriebwerk Fahrleistungen auf höchstem Niveau erzielen.

Für passende Fahrdynamik sorgt ein Fahrwerk mit Motorsporttechnik. Kugelgelenke an allen Lenkern bieten eine höhere Präzision als übliche elastokinematische Lager. 20 Zoll große Leichtbauräder mit neu entwickelten Sportreifen der Dimension 265/35 an der Vorderachse unterstützen die Agilität und Lenkfähigkeit, 21-Zoll-Räder mit Pneus der Größe 325/30 an der Hinterachse die Traktion.

Wie für jeden aktuellen GT-Sportwagen steht auch beim 911 GT3 RS ein Clubsportpaket ohne Aufpreis zur Wahl. Für den motorsportlichen Einsatz beinhaltet das Paket einen Überrollbügel, einen Motorsport-Handfeuerlöscher, die Vorrüstung für einen Batterietrennschalter und einen Sechs-Punkt-Gurt.

Für besonders ambitionierte Fahrer hat die Porsche-Motorsportabteilung zur weiteren Gewichtseinsparung ein optionales Weissach-Paket mit zusätzlichen Carbon-Bauteilen in den Bereichen Fahrwerk, Interieur und Exterieur sowie (optional) Magnesiumrädern im Angebot. In der leichtesten Konfiguration sinkt damit das Gewicht des 911 GT3 RS auf 1430 Kilogramm.

Der Porsche 911 GT3 RS ist ab sofort bestellbar. Die Markteinführung in Deutschland erfolgt ab Mitte April 2018. Der neue Hochleistungssportwagen kostet mit länderspezifischer Ausstattung ab 195 137 Euro. (we/ampnet/Sm)(Fotos: Porsche)

Anzeige

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.