Vorstellung des neuen Jaguar F-Type

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Die Nase des Jaguar F-Type ist mindestens so schön wie die des legendären E-Type. Das will was heißen. Und dennoch hat man an Front und Heck der englischen Raubkatze fürs neue Modelljahr Veränderungen vorgenommen.

Dank einer Frontpartie mit schmaleren Scheinwerfern, einer neu geformten Motorhaube und eines ebenfalls modifizierten Hecks steht der F-TYPE jetzt noch muskulöser und dynamischer auf dem Asphalt. In der Fahrer-Kabine glänzt als wichtigste Neuheit ein zentrales TFT-HD-Instrumentendisplay im Großformat 12,3’’. Das Motorenangebot startet mit dem Zweiliter-Turbo-Vierzylinder P300, ergänzt um eine neue Variante des V8 Kompressors von Jaguar mit 331 kW (450 PS) und dem auf nunmehr 423 kW (575 PS) erstarkten V8 für das Topmodell F-TYPE R.

Alle Motoren des neuen F-TYPE sind mit der Achtstufen-Quickshift-Automatik von ZF verbunden. Über sie kann man die Raubkatze auch von Hand schalten – entweder über die Lenkradschaltwippen oder den auf der Mittelkonsole platzierten SportShift-Wählhebel.

Dabei bietet Jaguar die F-TYPE-Varianten mit Hinterrad- und Allradantrieb an. Beim neuen P450 können Kunden zwischen beiden Antriebsformen wählen; der P300 kommt ab Werk einzig mit Hinterrad-, der F-TYPE R ausschließlich mit 4×4-Traktion zur Auslieferung.

Alle drei für den F-TYPE erhältlichen Motoren verfügen über eine aktive Sport-Abgasanlage samt einer je nach Modell und Ausstattung bereits ab Werk oder optional installierten Klappensteuerung. Kunden der beiden V8-Modelle erhalten die neue „Quiet start“-Funktion.

Sie sorgt dafür, dass nach dem Motorstart die elektronisch gesteuerten Bypass-Ventile des hinteren Schalldämpfers geschlossen bleiben und sich erst unter Last automatisch öffnen. Falls der Quiet Start nicht erforderlich oder gewünscht ist, kann er auch abgeschaltet werden – entweder durch die Wahl des Dynamic-Modus oder – vor Starten des Motors – durch Druck auf die Soundtaste.

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Jaguar bietet den neuen F-Type wahlweise mit Allradantrieb oder – für Freunde einer puristischen Antriebsform – mit Hinterradantrieb an. Beide Varianten beschleunigen den F-TYPE P450 in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h.

Der Sportwagen mit V8 Aggregat und per Hinterrad angetrieben startet ab 92.500 Euro.

Für den allradgetriebenen F-TYPE R hat Jaguar die Leistung des aufgeladenen V8 nochmals von 405 kW (550) auf 423 kW (575 PS)* gesteigert; analog stieg das Drehmomentmaximum von 680 auf 700 Nm. Die Zeit für den Sprint von 0 auf 100 km/h verkürzt sich weiter auf nur noch 3,7 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 300 km/h limitiert.

Der F-TYPE R rollt auf glänzend schwarz lackierten und diamantgedrehten 20-Zoll-Leichtmetallfelgen im Zehnspeichen-Design. Der gesteigerten Leistung angepasst wurde das Fahrwerk – mit neuen adaptiven Dämpfern, Federn, Stabilisatoren sowie verstärkten hinteren Achs- und Kugelgelenken.

Unter Berücksichtigung der beim limitierten und 320 km/h schnellen Jaguar XE SV Project 8 gemachten Erfahrungen, hat Jaguar die Kennfelder der im F-TYPE R und F-TYPE P450 eingesetzten Quickshift-Automatik neu kalibriert. Folge: Noch schnellere und knackigere manuelle Gangwechsel via Lenkradwippen oder SportShift-Wählhebel auf dem Mitteltunnel.

Für den F-TYPE in jüngster Evolutionsstufe öffnet Jaguar ab sofort die Bestellbücher; zum Händler rollen die neuen Modelle ab März und zu Preisen ab 64.200 Euro. Autodino sagt: Well done! (Fotos: Jaguar)

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