Warum Louis Chevrolet Bußgeld zahlen musste

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Der Schweizer Louis Chevrolet. Er gründete seine Autofirma am 3. November 1911. Foto: Chevrolet/Auto-Reporter.NET

Bei General Motors gibt es 2011 etwas zu feiern. Die größte Einzelmarke im Konzern. Chevrolet, begeht ein Jubiläum. Zum hundertsten Male jährt sich der Tag, an dem der Schweizer Louis Chevrolet seine Autofirma gründete; am 3. November 1911. Groß war sein Ehrgeiz. Chevrolet wollte vor allem dem erfolgreichen Ford-Modell „T“ Konkurrenz machen.
Ein Unbekannter war Louis Chevrolet zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr, hatte er doch seit 1905 als Rennfahrer zahlreiche Siege errungen und achtbare Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Sein Name hat Klang, man traute Chevrolet zu, seine Vorhaben prompt durchzusetzen…

Dem Jubiläum eilt eine Anekdote voraus: Als Chevrolet seinen ersten Tourenwagen, den „Classic SIX“, fahrfertig hatte, soll er sich damit früh um 4 Uhr auf einen Detroiter Boulevard begeben haben, um das Auto zu testen. Von der Leistungsstärke des Objekts offenbar überwältigt, habe er es übermütig auf mehr als Tempo 100 gebracht, um dann seinen schnellen „SIX“ abzubremsen und zufrieden zu wenden. Ohne zu ahnen, dass ein Polizist die überaus flotte Fahrt durch die Stadt beobachtet hatte. Chevrolet muss vor Gericht erscheinen. Als der Richter wie üblich zuerst nach dem Namen des Sünders fragt, bekommt er zur Antwort: „Louis Chevrolet“. Der Richter verhängt ein Bußgeld von zwanzig Dollar. „Wofür das?“, fragt Chevrolet. Daraufhin der Richter: „Zehn Dollar für die Geschwindigkeitsübertretung und zehn Dollar dafür, dass Sie den Namen eines berühmten Rennfahrers missbraucht haben“ …(Auto-Reporter.NET/wr)

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