Mercedes E-Klasse 2013_Kombi_1a

Die neue Mercedes E-Klasse: während SIE füßelt, wählt ER das M-Programm

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Ja schön wär’s, aber das was Ihr denkt, funktioniert leider auch in der neuen Mercedes E-Klasse nicht. Oder doch? Na ja, in gewisser Weise schon. Optional sozusagen. Der Reihe nach: Mercedes-Benz hat alle Baureihen der E-Klasse umfangreich überarbeitet und sogar Entwicklungen aus der künftigen S-Klasse mit hinein genommen. Dabei erhält die neue E-Klasse nicht nur durch Designänderungen ein neues Gesicht und zeigt neue Proportionen. Da müssten die beiden auf dem Foto gar nicht so verschämt um die Ecke gucken, denn sie sehen eigentlich ganz gut aus.

Komplett neu gestaltet ist die Front mit neuen Scheinwerfern, die alle Funktionselemente von einem einzigen Scheinwerferglas überdecken. Fließende Leuchtelemente innerhalb der Scheinwerfer sorgen dafür, dass das E-Klasse-typische Vieraugengesicht grafisch erhalten bleibt. Serienmäßig sind sowohl das Abblendlicht als auch die Tagfahrleuchten in LED-Technologie ausgeführt. Auf Wunsch stehen in dieser Klasse erstmals auch Voll-LED-Scheinwerfer zur Wahl.

Zum ersten Mal ist die E-Klasse mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu haben: Die Basisausführung und die Ausstattungsline ELEGANCE erhalten in der Serienausführung den klassischen, dreidimensionalen Limousinengrill in 3-Lamellenoptik mit Stern auf der Motorhaube. Die Line AVANTGARDE trägt dagegen den Sportwagenkühler mit Zentralstern.

Im Innenraum fallen das neue zweiteilige Zierteil auf, das sich über die ganze Breite der Instrumententafel erstreckt. Es kann in Holz- oder Alu-Optik gewählt werden. Ebenfalls neu: das 3-tubige Kombiinstrument, das trapezförmig gerahmte Display der Headunit das Design der Lüftungsdüsen sowie eine Analoguhr zwischen den beiden
zentralen Lüftungsdüsen.

Die Stereo Multi Purpose Camera. Featuritis oder mehr?
Analog zur bisherigen Mono Multi Purpose Camera ist sie hinter der Windschutzscheibe im Bereich des Innenspiegels platziert. Sie weist jedoch zwei „Kameraaugen“ auf, die mit einem Öffnungswinkel von 45 Grad im Bereich bis ca. 50 Meter vor dem Fahrzeug räumliches Sehen ermöglichen und eine Gesamtreichweite von 500 Meter haben. Die Stereokamera liefert auf diese Weise Daten, die von unterschiedlichen Systemen weiter verarbeitet werden. Intelligente Algorithmen werten diese räumlichen optischen Informationen aus und können damit in einem großen Sichtbereich entgegenkommende, vorausfahrende und querende Fahrzeuge, aber auch Fußgänger sowie verschiedene Arten von Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen erkennen und räumlich sowie in ihrer Bewegung einordnen.

Gleichzeitig mit der Stereo Multi Purpose Camera führt Mercedes-Benz Seite 5 verbesserte Versionen der mehrstufigen Radarsensorik ein. Serienmäßig sind sowohl Limousine als auch T-Modell mit dem COLLISION PREVENTION ASSIST ausgerüstet, einer radargestützten Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten. Er verringert die Gefahr eines Auffahrunfalls deutlich. Ebenfalls zum Serienumfang gehört der ATTENTION ASSIST, der nun in einem erweiterten Geschwindigkeitsbereich vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen sowie den Fahrer über seinen Ermüdungszustand und die Fahrtdauer seit der letzten Pause informieren kann. Außerdem bietet er eine einstellbare Empfindlichkeitsstufe.

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“Und zusätzlich stehen auf Wunsch viele weitere neue oder in ihren Funktionen wesentlich erweiterte Assistenzsysteme zur Verfügung, die ich hier gar nicht aufführen kann und will. Ich frage mich da ernsthaft, ob das “Einsteigen und losfahren” auch noch funktioniert? Oder muss man für die neue E-Klasse erst einen Einweisungskurs beim Händler machen? Und wenn nicht, blinkt, pfeift und warnt es im Display der neuen E-Klasse da nicht bei “vorprogrammierten Bedienfehlern?? Wir werden sehen!”

Als Motoren stehen 4, 6 und 8-Zylinder von 184 bis 408 PS zur Verfügung. Die Motorenpalette ergänzt der E 300 BlueTEC HYBRID. Er kombiniert den Vierzylinder-Dieselmotor mit einem Elektromotor und stellt damit eine Systemleistung von 170 kW (231 PS) und 750 Nm zur Verfügung. Der E 300 BlueTEC HYBRID verbraucht 4,1 l/100 km bei einer CO2-Emission von 107 g/km (Mercedes Angabe).

“Und nun zum M-Programm, d.h. korrekt – Kurzzeit M-Programm. Effekt: Hat der Fahrer manuell zurück- oder hochgeschaltet, wechselt das Getriebe nach einem definierten Zeitintervall selbsttätig wieder in den automatischen, verbrauchsgünstigen Schaltmodus.”

Alle Modelle der E-Klasse Familie sind künftig serienmäßig mit einer elektromechanischen Direktlenkung ausgerüstet und optional auch mit dem Mercedes Allradsystem 4MATIC zu haben. Noch was? Ach ja. Ihr wollt wissen, was das mit dem Füßeln auf sich hat?

“Zu den neuen Wunsch-Highlights gehört unter anderem der HANDS-FREE ACCESS. Damit lässt sich die Heckklappe berührungslos durch eine Fußbewegung unterhalb des Stoßfängers öffnen und schließen. Also wenn Ihr künftig auf dem Supermarkt Parkplatz einer E-Klasse Fahrerin begegnet, die aussieht, als wolle sie ihrem Auto in den Hintern treten, wisst Ihr, warum sie “füßelt”. Sie hat die neue E-Klasse mit dem oben genannten Feature gewählt. Prima, kann sie auch mehr Schuhkartons balancieren!”

(Fotos: Mercedes)

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