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Lamborghini Veneno Supersportwagen – 3 Stück für je 3 Millionen

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Das ultimative Lord Vader Auto ist da. 3 Stück für je 3 Millionen – ohne Steuern. Der Lamborghini Veneno – vorgestellt auf dem Genfer Automobilsalon – ist nicht nur in der Endgeschwindigkeit (355km/h), sondern auch von 0-100 Sachen schneller als meine Triumph Tiger 1050. Und bekanntermaßen sind Motorräder in der Beschleunigung ja nicht gerade asthmatisch. Aber für die nur 2,8 Sekunden, die der Lamborghini Veneno für den Sprint benötigt, muss ich mich auf dem Moped ganz schön strecken. Was soll’s. Einer kostet 3 Millionen, ohne Steuern. Nicht mal die hätte ich übrig…

Aber, zur Beruhigung für alle sportlichen Biker, vom Lamborghini Veneno werden nur drei Exemplare gebaut und verkauft. Ein Ampelduell wird also wohl “nie” stattfinden – zumindest nicht in meinem Kaff. Und bei aller Liebe – das Teil besitzt er eine reguläre Straßenzulassung.

Der Lamborghini Veneno wird angetrieben durch ein Zwölfzylinder-Triebwerk mit 6,5 Liter Hubraum, er hat ein  extrem schnell schaltende ISR-Getriebe mit fünf Fahrmodi, einen permanenten Allradantrieb und ein Rennsport-Fahrwerk mit Pushrod-Radaufhängungen und waagrechten Feder-/Dämpfer-Einheiten.

Ganz in der Tradition der Marke stammt der Name des Veneno wieder von einem legendären Kampfstier. Veneno ist der Name des stärksten und aggressivsten aller Kampfstiere. Veneno ist auch dafür berühmt, einer der
schnellsten Stiere in der Geschichte des Stierkampf zu sein. Sein Name wurde populär im Jahr 1914, als er den berühmten Torero José Sánchez Rodríguez während eines Stierkampfes in der Arena Sanlúcar de Barrameda’s,
Andalusien, Spanien, tödlich verletzte.

Die gesamte Front des Lamborghini Veneno wurde auf perfekte Durchströmung und Abtrieb ausgelegt. Die Front fungiert so wie ein aerodynamischer Flügel. Der Vorderwagen besitzt großflächige Kanäle, welche die Luft zu den Auslässen in der Fronthaube und vor der Scheibe sowie zu den Vorderrädern leiten. Charakteristisch für Lamborghini ist die Y-Form der spitzen, weit in den Kotflügel reichenden Scheinwerfer, genauso wie die Scherentüren.

Die optische Trennung der Kotflügel von der Karosserie ist aus der Welt der Sport Prototypen übernommen und dient gleichzeitig der Optimierung des aerodynamischen Strömungsverhaltens. Die Seitenlinie des Veneno wird
dominiert von dem weit herausgezogenen Schweller und den mächtigen Radhäusern vorne und hinten. Auch hier sorgt eine ausgeklügelte Aerodynamik für die perfekte Strömung der Luft, hin zu den großen Öffnungen für die
Ansaugluft und für die Kühlung der Aggregate.

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Ebenso wie die Front ist auch das Heck des Veneno aerodynamisch optimiert auf den Luftstrom am Unterboden und auf Fahrdynamik in schnellen Kurven. Der glattflächige Wagenboden geht über in einen weit nach hinten gezogenen Diffusor, der die vier voluminösen, durch einen Splitter getrennten Endrohre der Abgasanlage einrahmt. Großflächige Öffnungen dienen der Motorraumentlüftung und leiten die Luft zum Heckflügel. Die einzige
geschlossene Fläche am Heck ist zur Montage des Kennzeichens vorgesehen. Die Heckleuchten, die die Bremsleuchten, die Blinker und die Nebelleuchten beinhalten, nehmen das Y-Motiv wieder auf. Die Motorabdeckung besitzt sechs kiemenförmige Öffnungen, hier steht die optimale Ableitung der Motorwärme im
Mittelpunkt. Die Abdeckung mündet in eine große zentrale „Hai“- Finne, die die Längsstabilität des Hecks beim Beschleunigen und Bremsen erhöht, indem zusätzlicher Anpressdruck generiert wird, der gleichzeitig zur Erhöhung der Kurvengeschwindigkeiten beiträgt. Der einstellbare Heckflügel ist das Ergebnis der Erfahrungen aus dem Motorsport sowie intensiver aerodynamischer Simulation, um einen optimalen Luftfluss beim Zusammenspiel von Heckflügel und Heckdiffuser zu erreichen.

Die Leichtmetallräder messen vorne 20 Zoll und hinten 21 Zoll und besitzen Zentralverschlüsse. Auch ihr Design ist von der aerodynamischen Funktion bestimmt: Ein Kohlefaserring um den Felgenkranz arbeitet wie eine
Turbine und liefert zusätzliche Kühlluft zu den Carbon-Keramik-Bremsscheiben.

Beim Genfer Autosalon 2013 erlebt der Lamborghini Veneno seinen ersten öffentlichen Auftritt. Gezeigt wird das Fahrzeug mit der Nummer 0, das Erprobungsfahrzeug von Lamborghini. Seine Zukunft ist noch nicht endgültig
entschieden, aber es wird Lamborghini bei weiteren Testaktivitäten zur Generierung von Innovationen dienen, sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Die 3 bereits verkauften Autos werden im Laufe des Jahres 2013 produziert und an ihre künftigen Besitzer übergeben.

Der Preis liegt bei drei Millionen Euro plus Steuern – alle drei Exemplare sind bereits an Kunden verkauft. Dann wird es wohl nichts mit meiner Probefahrt… (Fotos: Lamborghini)

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