Suzuki Kizashi 4×4

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Suzuki Kizashi 1
Der Kizashi kommt mit Allradantrieb und 178 PS starkem 2,4 Liter-Vierzylinder. Foto: Suzuki/interPress

Vorstellung Allrad Autos – heute: Suzuki Kizashi 4×4

(dtd). Suzuki bietet sein neues Topmodell Kizashi nun auch auf dem deutschen Markt als front- und allradgetriebene Variante an. Damit erweitert der japanische Hersteller sein Allradpalette auf nunmehr fünf Baureihen.
Schon im Stand macht der Wagen mit seinen kompakten Abmessungen, großem Kühlergrill, hochgezogener Seitenlinie sowie kurzen Überhängen keinen lahmen Eindruck – und der Schein trügt nicht…

Suzuki Kizashi 2
Die zweiflurigen Endrohre und die hochgezogene Seitenlinie sollen für einen sportlichen Auftritt sorgen. Foto: Suzuki/interPress

Nur ein Motor
Zur Wahl steht im neuen Kizashi leider nur eine Motorisierung, doch damit ist die Sportlimousine gut bestückt. Der 2.4 Liter-Vierzylinder sorgte auf den Testfahrten mit seinen 178 Pferdestärken für ordentlich Vortrieb. Das höchste Drehmoment von 230 Newtonmetern liegt bei 4.000 U/min an, das erlaubt eine souveräne wie entspannte Fahrweise. Mit dem effizient abgestimmten und ausschließlich für die 4×4-Variante lieferbaren stufenlosen CVT-Automatikgetriebe beschleunigt der Kizashi in 8,8 Sekunden auf 100 km/h. Die frontgetriebene Variante mit manuellem Sechsganggetriebe (ab 26.900 Euro), benötigt rund eine Sekunde weniger. Zügig spurtet der Allradler weiter zur Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h (215 km/h sind es beim 2WD).

Suzuki Kizashi Innenraum
Das aufgeräumte Cockpit mit Multifunktions-Lederlenkrad und großem Navigationsbildschirm stellt keine Fragen. Foto: Suzuki/interPress

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Im Test genehmigte sich der Wagen im Schnitt 9,3 Liter Super, wobei er auch immer wieder mit Werten um die acht Liter zu bewegen war. Leider gibt es den Wagen nicht als Diesel, eine etwas schwächere Variante würde sicher auch gut zu diesem familiengerechten Fahrzeug passen.

Üppige Ausstattung
Wer bewusst sportlich unterwegs sein möchte und selbst schalten will, kann auch dies tun. Über seriemäßige Schaltwippen am höhen- und längsverstellbaren Multifunktions-Lederlenkrad lassen sich die Gänge manuell wechseln. So kann man die ebenfalls serienmäßigen 18 Zoll-Aluräder fordern und ist dabei dank umfangreicher Assistenzsysteme, wie ABS, ESP und i-AWD (intelligenter, elektronisch gesteuerter 4×4-Antrieb, leitet bei Bedarf bis 50 Prozent der Antriebskraft an die Hinterräder) immer auf der sicheren Seite.

Das erfreulich ausgewogen abgestimmte Fahrwerk trägt ebenfalls zum souveränen Sicherheitsgefühl bei. Zudem sorgen insgesamt sieben Airbags für den Passagier-Schutz auf hohem Niveau.
Auch für beste Unterhaltung ist im Kizashi 4×4 gesorgt. So gehört in beiden Kizashi-Varianten ein MP3-fähiges CD-Radio mit USB-Anschluss und Bluetooth-Schnittstelle zur Serienausstattung. Die ebenfalls in Serie verbauten acht Lautsprecher bieten einen ordentlichen Sound. Dass der Kizashi eine durch und durch reisetaugliche Limousine ist, erkennt man auch an den vielfach elektrisch verstellbaren Vordersitzen aus feinem Leder oder der ebenfalls zur Serie gehörenden Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Fazit: Der Suzuki Kizashi ist nicht nur ein Auto für Individualisten, er bietet auch sehr viel für das eingesetzte Geld. Gerolf Ermisch

Technische Daten

Modell: Suzuki Kizashi 4×4
Variante: 2.4 Sport
Getriebe: 6-Stufen-Automatik
Antrieb: Allradantrieb
Motor: Vierzylinder
Hubraum: 2.393 ccm
Leistung: 131 kW/178 PS (Euro 5)
Drehmoment: 230 Nm (4.000 U/min)
0-100 km/h: 8,8 Sekunden
Höchsttempo: 205 km/h
CO2-Emission: 191 g/km
Testverbrauch: 9,3 Liter Super
Kofferraum: 461 Liter
Preis: ab 29.900 Euro
Internet-Infos: www.suzuki.de
Serienausstattung (Auswahl): ABS, ESP, Berganfahrhilfe, 7 Airbags, Isofix, Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad, Lederausstattung, 18 Zoll-Alufelgen, Funk-Zentralverriegelung

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Unser Testurteil

Das gefiel besonders:
+ Platzangebot
+ umfangreiche Ausstattung
+ üppige Garantieleistungen
+ souveräner Allradantrieb
+ bequeme Sportsitze
Verbesserungsbedürftig:
– nur eine Motorisierung
– Stopp-Start noch nicht lieferbar

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