Black Beast: 880 PS und 1.000 Nm im AMG GT R

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Man kann keinem der Mercedes-Fahrzeuge mit dem Namenszusatz AMG wirklich absprechen, dass man mit ihnen stets souverän motorisiert und dementsprechend sportlich und mit viel Fahrspaß unterwegs ist. Dies gilt insbesondere für die Fahrzeuge mit dem famosen Vierliter-Biturbo-V8, doch ebenso schon für die Modelle am unteren Ende des Portfolios mit ihren kraftvollen Vier- und Sechszylinder-Aggregaten.

Die unangefochtene Krönung der AMG-Welt ist aber zweifellos der GT R. Mit 585 PS und 700 Nm Drehmoment kann der unter Einbezug intensiver Erprobungen auf der Nordschleife entwickelte reinrassige Sportwagen selbst den erklärten Hauptkonkurrenten Porsche 911 problemlos arg in Bedrängnis bringen.

Dennoch bietet der M178-Achtzylinder unter der langen Fronthaube des Coupés noch beträchtliches Optimierungspotenzial. Dies beweisen die Spezialisten von POSAIDON eindrucksvoll und erheben den GT R endgültig in die Liga der Supersportwagen: Bis zu 880 PS leistet der Mercedes, der nach dem Umbau den Namen POSAIDON RS 830+ trägt.

Das maximale Drehmoment liegt bei 1.000 Nm – elektronisch begrenzt, um das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu schonen: Und das, obwohl dessen Hardware bereits verstärkt sowie seine Software angepasst wurde! Mit seiner unbändigen Kraft katapultiert der Vierliter-V8 den GT R bei Bedarf in nur 2,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dank einer Beseitigung der werkseitigen Vmax-Begrenzung mit Hilfe eines hauseigenen Zusatzsteuergeräts sogar bis zu 360 km/h.

Das massive Plus von fast 300 PS ist zum großen Teil den beiden komplett neuen, kugelgelagerten Hochleistungs-Turboladern zu verdanken, die das Aggregat mächtig unter Druck setzen. Darüber hinaus verbaut POSAIDON geschmiedete Hochleistungs-Kolben sowie neue Sportluftfilter.

Modifizierte Benzinpumpen sorgen dafür, dass der hochoktanige Kraftstoff noch schneller und effizienter in die Brennkammern befördert wird, wo Hochleistungs-Zündkerzen dann für seine Entflammung sorgen.

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Ebenfalls ersetzt wurden die Krümmer, welche den Abgasstrom vom Motor zum Turbolader abführen und die an diesen anschließenden Downpipes samt Sportkatalysatoren. Abrundend erhielt die Motorsoftware eine Anpassung an die neuen Hardware-Bedingungen.

Übrigens: Besitzer der „schwächeren“ Modellversionen AMG GT, GT S und GT C, die ebenfalls von einer solchen Urgewalt in ihrem Sportler träumen, können sich freuen: Auch auf Basis dieser Ausführungen ist der Umbau zum RS 830+ bei POSAIDON möglich.

Fett. Will haben… (Fotos: Posaidon)

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