Skoda positioniert sich neu

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VW-Tochter setzt künftig mehr auf Preis und Platz / Fahrzeuge werden technisch einfacher / Produktprogramm wird nach unten abgerundet

Die Volkswagen-Tochter Skoda will sich auf dem Markt neu positionieren, und wird künftig stärker mit günstigeren Modellen aufwarten. Gleichzeitig sollen die neuen Modelle größer werden und mehr Platz bieten. Das berichtet AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe (Heft 35/2010). Grund für den Strategiewechsel: Der Mutterkonzern Volkswagen möchte dem internen Konkurrenzkampf mit den VW- und Audi-Modellen entgegenwirken. VW-Konzernchef Martin Winterkorn gegenüber AUTO BILD: „Wir werden Skoda an eine kürzere Leine nehmen müssen. Ich gönne ihnen den Erfolg, aber wir können uns nicht selbst schwächen.“ ..

Wohin der Weg führen soll, zeigen die Pläne für die kommenden Skoda-Modelle: So soll beispielsweise der 2014 auf den Markt kommende Skoda Fabia nicht mehr auf der Plattform des Polo basieren, sondern auf einer weniger aufwendigen und dadurch günstigeren Plattform. Auch einen Dacia-Konkurrenten bringen die Tschechen auf den Markt: Von 2012 an rollt der neue Felicia in die Verkaufsräume – ein Volumenmodell für rund 14.000 Euro. Der Felicia entsteht als baugleicher Zwilling des Seat Toledo. Zudem plant Skoda für 2012 einen neuen Kleinwagen auf Basis des VW up, der die Produktpalette nach unten abrunden soll.

Opfer des Strategiewechsels könnte der Superb werden – ob es eine Neuauflage des gehobenen Mittelklassewagens geben soll, ist unklar: „Skoda wird die Palette nach oben nicht beliebig ausbauen“, so Martin Winterkorn zu AUTO BILD. „Wir wollen dort neue Akzente setzen, wo die Konkurrenz aus Fernost heute noch den Ton angibt.“[autobild]

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